Im Judo

WM-Silber für Michaela Pollerers

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Die Niederösterreicherin unterlag erst im Finale durch einen Golden Score.
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Wenn es im internationalen Judo-Zirkus um Nervenstärke, taktische Reife und kompromisslose Wurftechnik geht, führt an einem Namen seit Jahren kein Weg vorbei: Michaela Polleres. Die 29-jährige Niederösterreicherin zählt in der Gewichtsklasse bis 70 kg zu den konstantesten und erfolgreichsten Athletinnen des Planeten.

Bei der WM in Baku holte die Niederösterreicherin im Finale gegen die Spanierin Ai Tsunoda Roustant die Silber-Medaille. Es war die erste WM-Finalteilnahme für den österreichischen Judo-Verband seit Ludwig Paischer 2005. Den bis dato letzten WM-Titel gab es im Jahr 1985 durch Peter Seisenbacher.

Die großen Meilensteine

Polleres Karriere ist gespickt mit historischen Höhepunkten für den österreichischen Kampfsport.

Olympia-Ganz im Doppelpack: Unvergessen bleibt ihr sensationeller Lauf bei den Olympischen Spielen in Tokio (2021), wo sie erst im Finale gestoppt wurde und die Silbermedaille eroberte. Bei den Spielen in Paris 2024 untermauerte sie ihre Extraklasse erneut und sicherte sich die Bronzemedaille.

WM-Medaillensammlerin: Auf Weltmeisterschaftsebene gehörte die Niederösterreicherin bereits mehrfach zur absoluten Elite. Sowohl in Budapest 2021 als auch in Doha 2023 sicherte sie sich die Bronze-Medaille. Bei der Weltmeisterschaft in Baku  kämpfte sie sich erneut souverän durch das Feld. Erst im Finale wurde sie von der Spanierin Tsunoda Roustant durch einen Golden Score gestoppt.