Vorsicht vor E-Mails

"Zahlungsfehler": Neue Betrugsmasche bei Amazon Prime

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Mit einer neuen Masche versuchen Betrüger, an die Kreditkartendaten von Amazon-Prime-Nutzern zu gelangen.
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Amazon Prime wird laut Schätzungen in Österreich von Millionen Haushalten genutzt. Neben dem Streamingdienst erhalten Abonnenten auch kostenlose Lieferungen und weitere Vorteile bei Amazons Onlineshop. Für Phishingbetrüger ist die riesige Menge an Nutzern ein gefundenes Fressen.

Nun warnt die deutsche Verbraucherzentrale vor einer neuen Betrugsmasche, womit Betrüger an die Kreditkartendaten von leichtgläubigen Nutzern gelangen wollen. In Phishing-Mails behaupten sie, dass es bei den Abonnenten Probleme mit der Zahlung der Prime-Gebühren gebe.

Unseriöses Layout und kein Amazon-Logo

Kunden werden in der E-Mail aufgefordert, ihre eigenen Zahlungsinformationen über einen Link zu prüfen und zu aktualisieren. Sonst würde ihre Prime-Mitgliedschaft beendet werden. Jedoch führt der Link nicht zur offiziellen Amazon-Seite, sondern zu einer Betrugswebseite, womit die Betrüger die Kreditkartendaten abgreifen wollen.

Die Verbraucherzentrale warnt: "Auffällig ist, dass das Layout der E-Mail unseriös wirkt und kein Amazon-Logo vorhanden ist." Zudem sind unseriöse Absenderadressen verdächtig.

Wer eine derartige E-Mail erhält, der soll sie in den Spamordner verschieben oder sofort löschen. Jene Nutzer, die glauben, dass ihre eigenen Prime-Zahlungsinformationen nicht mehr stimmen könnten, sollen dies direkt auf der Amazon-Webseite oder in der App überprüfen.