Eklat

Zuschauersperre! Verband bestraft Jota-Gesänge

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Weil Fans den portugiesischen Nationalspieler Ruben Neves mit "Jota, Jota"-Rufen provozierten, hat der Fußballverband Saudi-Arabiens mit einer Zuschauersperre und einer Geldstrafe reagiert.
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Laut Medienberichten muss der Club Al-Taawon die beiden kommenden Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen und zudem 100.000 Riyal (rund 23.000 Euro) Strafe zahlen. Die Entscheidung kann nach Angaben des Verbands nicht angefochten werden.

Anhänger des Clubs hatten Neves beim Spiel seines Clubs Al-Hilal mit den auf Diogo Jota anspielenden Gesängen wiederholt provoziert. Der frühere Liverpool-Star Jota war im Juli 2025 bei einem Autounfall zusammen mit seinem Bruder mit 28 Jahren ums Leben gekommen. Er war eng mit Neves befreundet. Bei der Beerdigung gehörte Neves zu den Sargträgern.

Ronaldo übte heftige Kritik

In den sozialen Medien war die Empörung über das Verhalten der Zuschauer groß, zu den größten Kritikern der Aktion gehörte Superstar Cristiano Ronaldo.

"Die Liga muss Maßnahmen ergreifen und dieses Verhalten der Fans ahnden. Das ist kein Fußball mehr, und es muss Grenzen geben. Menschen, die sich so verhalten, sollten nie wieder Zutritt zu einem Stadion erhalten", schrieb Ronaldo, der in der Liga für Al-Nassr spielt, auf Instagram.