Weiter sparen
Zwettl: Bei Wasserknappheit Rohrbrüche mitschuld
Die Gemeinde Zwettl an der Rodl (Bez. Urfahr) informierte auf Facebook, dass in den vergangenen Tagen zwei Rohrbrüche gefunden werden konnten. "Dadurch wurde der Wasserverlust deutlich reduziert und die Situation hat sich etwas entspannt. Derzeit fließt wieder geringfügig mehr Wasser in die Speicher, als verbraucht wird. Auch das nächtliche Abdrehen des Wassers ist daher aktuell nicht mehr notwendig und wird nicht mehr durchgeführt. Die Wasserknappheit ist damit allerdings noch nicht vorbei!", heißt es aus der Gemeinde.
Laut dem OÖ Wassergenossenschaftsverband gehen im Schnitt fünf bis zehn Prozent des Trinkwassers verloren. Schon ein kleines Leck, durch das pro Sekunde ein Liter Wasser austritt, verursacht jährlich einen Verlust von mehr als 31 Millionen Litern. Das entspricht rund 1.000 gefüllten Swimmingpools.
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Der natürliche Wasserzulauf sei in Zwettl laut Gemeindeamt nach wie vor um mehr als 50 % geringer als zu normalen Zeiten: "Wenn wir jetzt wieder so viel Wasser verbrauchen wie gewohnt, werden die Reserven sehr schnell erneut knapp. Deshalb bleibt der Appell an alle Zwettlerinnen und Zwettler aufrecht: Bitte geht weiterhin sparsam mit unserem Trinkwasser um!"