Neue Technik & Optik

Aufgefrischter Kia cee´d geht an den Start

02.07.2015

Überarbeitete Version mit vielen Neuerungen ist ab sofort bestellbar.

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© Kia
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Wie an dieser Stelle angekündigt, verpasst Kia seinem cee´d noch in diesem Jahr ein Facelift. Und nun ist es soweit. Die Koreaner haben ihren kompakten Bestseller, der kürzlich „Millionär“ wurde , zum Modelljahr 2016 ordentlich aufgefrischt. Optisch muss man zwar genau hinsehen, um die Änderungen zu erkennen, unterm Blech hat sich dafür umso mehr getan. Die Änderungen zum Modelljahr 2016 betreffen die gesamte cee’d-Familie, zu der neben dem fünftürigen Schrägheck-Modell die Kombiversion (Sportswagon) und der Dreitürer (pro_cee’d) gehören. Die sportlichen GT-Versionen wurden im Zuge der Modellüberarbeitung ebenfalls in Optik und Technik modifiziert.

Design
Vorne verfügt der Golf-Gegner nun über einen breiteren und kantigeren Stoßfänger, neue Chromeinfassungen für die Nebelscheinwerfer und eine ovale Gitterstruktur in Kühlergrill und Lufteinlass. Das Heck wirkt durch den neu gestalteten Stoßfänger – inklusive tiefer positionierten Reflektoren – ebenfalls breiter. Modifizierte LED-Rückleuchten und neu designte 16- und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen runden die optischen Änderungen ab. Im Innenraum gibt es ebenfalls einige Detail-Änderungen. Dazu zählen u.a. Chromeinfassungen an den Lüftungsdüsen, den drei Rundinstrumenten sowie dem oberen Rand der Instrumenteneinheit und neue Oberflächen in Klavierlackoptik an der Zentralkonsole. Zudem verspricht Kia eine bessere Dämmung, die für einen niedrigen Geräusch- und Vibrationspegel sorgen soll. Die überarbeiteten, nach wie vor 204 PS starken GT-Versionen sind äußerlich nur an den neu designten 18-Zoll-Leichtmetallfelgen zu erkennen. Im Innenraum gibt es ein neues, unten abgeflachtes Lenkrad, einen Aluminium-Startknopf (bisher schwarz) und serienmäßige Recaro-Sportsitze für Fahrer und Beifahrer.

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Motoren und neues DCT-Getriebe
Unterm Blech hat sich deutlich mehr getan. Die überarbeitete Motorenpalette umfasst ab dem Modelljahr 2016 ausschließlich Euro-6-Triebwerke und hat auch eine Neuheit zu bieten: den Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum und Direkteinspritzung (T-GDI), der bereits auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde. Dieses Aggregat ist der erste Motor in einer Reihe von künftigen Downsizing-Triebwerken und wird in zwei Varianten angeboten: die Basisversion mit 100 PS und eine stärkere Version mit 120 PS. Beide Ausführungen haben ein maximales Drehmoment von 172 Nm. Den 1,6-Liter-Turbodiesel haben sich die Ingenieure ebenfalls zur Brust genommen. Die überarbeitete Version des Motors leistet 136 PS (bisher 128 PS) und weist mit 285 Nm auch ein höheres Drehmoment als der Vorgänger (265 Nm) auf. Ebenfalls für die gesamte Modellfamilie ist weiterhin der 1,4-Liter-Benziner mit 100 PS Leistung erhältlich. Dazu kommen ein 1,4-Liter-Diesel (90 PS) sowie eine leistungsreduzierte Version des 1.6 CRDi mit 110 PS.

Darüber hinaus ist für den überarbeiteten 136 PS Diesel auf Wunsch auch ein völlig neues siebenstufiges Direktschaltgetriebe (DCT) erhältlich. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Wandlerautomatik ermöglicht das neue Getriebe schnellere Gangwechsel und reduziert den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen. Der überarbeitete cee’d 1.6 CRDi mit DCT hat eine kombinierte CO2-Emission ab 109 Gramm pro Kilometer und unterbietet damit deutlich den Wert der bisherigen Automatik-Version des 1.6 CRDi (145 g/km CO2). Standardmäßig sind alle Modelle mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet.

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Assistenzsysteme und Multimedia
Im Zuge der Modellüberarbeitung bekommt der cee´d auch neue Assistenzsysteme, die je nach Ausführung und Sonderausstattung erhältlich sind. Neu sind die Verkehrszeichenerkennung, der Spurwechselassistent mit Toter-Winkel-Warner und der Querverkehrassistent. Der verbesserte Parkassistent steuert den cee´d nicht - wie bisher - nur in parallel zur Fahrbahn liegende Parklücken, sondern beherrscht jetzt darüber hinaus das parallele Ausparken sowie das Einparken in quer zur Fahrbahn liegende Parklücken.

Zur Ausstattung des überarbeiteten Modells gehört auch die jüngste Generation des 7-Zoll-Kartennavigationssystems (je nach Ausführung). Dieses berechnet laut Kia die Routen schneller, verfügt über eine optimierte Darstellung und lässt sich leichter bedienen. Eine weitere Neuerung ist der Multimedia-Informationsdienst, vom Navigations-Spezialisten TomTom bereitgestellt. Dieser umfasst unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen und Wetterberichte. Eingeführt wird diese Dienstleistung zeitgleich mit der Version GT Line in der zweiten Jahreshälfte 2015.

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Ausstattung, Verfügbarkeit und Preise
Die Grundausstattung fällt wie bisher sehr ordentlich aus. In der Basisversion Titan sind RDS-Radio mit CD-Player, USB- bzw. iPod-Connectivity sowie Bluetooth-Freisprecheinrichtung, manuelle Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne und elektrisch verstellbare Außenspiegel an Bord. Navigationssystem und Klimaautomatik sind bereits bei der nächsthöheren Stufe Silber (ab 19.490 Euro) serienmäßig. Darüber rangieren nach wie vor die Ausstattungslinien Gold (ab 22.090 Euro) und Platin (ab 25.990 Euro). Der Einstiegspreis für den aufgefrischten cee’d beträgt 16.890 Euro. Das Modelljahr 2016 ist ab sofort bestellbar. Die ersten Fahrzeuge gelangen dieser Tage zu den heimischen Händlern. Die GT Line wird Mitte September in Österreich eingeführt. Preise und Ausstattungsdetails werden im Laufe des Sommers bekannt gegeben. Das überarbeitete Top-Modell cee’d GT ist ab sofort verfügbar und kostet mindestens 30.990 Euro.

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Wie für alle Kia-Modelle in Europa gelten für den cee’d 7 Jahre Werksgarantie (oder 150.000 Kilometer) sowie das 7-Jahre gratis Navigationskarten-Update (bei werksseitig fest installierter Kartennavigation).

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