Neues Kompakt-SUV

Citroen bringt den C5 Aircross

26.04.2017

Crossover nutzt die Plattform des Peugeot 3008 und Opel Grandland X.

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Mit im Vergleich zu den meisten anderen Herstellern etwas Verspätung will nun auch Citroen im seit Jahren boomenden Segment der Kompakt-SUV mitmischen. Auf der Shanghai Motor Show 2017 (bis 28. April) zeigen die Franzosen erstmals die serienreife Version des C5 Aircross. Dieser teilt sich die Plattform mit dem Opel Grandland X und dem Peugeot 3008. Wie seine Brüder ist also auch der Citroen nicht mit Allradantrieb erhältlich. Optisch nimmt der C5 Aircross Anleihen bei seinem noblen Bruder DS 7 Crossback , der bereits im Herbst in den Handel kommt. Auf das Citroen-Modell müssen wir noch etwas länger warten. Während der C5 in China im Oktober 2017 startet, kommt er in Europa erst Ende 2018 in den Handel.

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Design und Abmessungen

Um sich im bereits gut bestellten Feld der Konkurrenz Aufmerksamkeit zu verschaffen, setzt Citroën vor allem auf ein exzentrisches Design. Mit einer Länge von 4,5 Metern, einer Breite von 1,84 Metern und einer Höhe von 1,67 Metern bewegt sich der C5 Aircross im Rahmen der Mitbewerber. Der Kofferraum fällt mit 482 Liter etwas kleiner aus. Die hohe Motorhaube, der Radstand von 2,73 Metern und die kurzen Überhänge sorgen für einen durchaus stimmigen Auftritt. Der Doppelwinkel und die für die Marke typische Voll-LED-Lichtsignatur mit ihren zwei Ebenen kennen wir u. a. von der Studie C-Aircross Concept vom C3. Seitliche Airbumps sollen den unteren Karosseriebereich schützen und bringen auch die für SUV charakteristischen Verkleidungen etwa an den Radhäusern zur Geltung. Hinten stechen vor allem die LED-Rückleuchten mit 3D-Effekt und gestrichelter Umrandung, die Lufteinlässe in der Heckschürze sowie der Heckspoiler ins Auge. Auf Wunsch ist der C5 Aircross dank auffallenden Lackierungen weiter personalisierbar.

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Innenraum

Innen will das Kompakt-SUV mit französischer Stilsicherheit glänzen. Das Cockpit wird vom horizontalen Armaturenbrett inklusive zwei seitlicher Luftdüsen geprägt. Das Kombiinstrument besteht aus einem 12,3-Zoll-TFT-Bildschirm. Der 8-Zoll-HD-Touchscreen ist in die Mitte des Armaturenbretts integriert. Luftdüsen mit Akzenten in Chrom und Klavierschwarz bringen Noblesse in die Hütte. Im Vergleich dazu wirkt die hohe und breite Mittelkonsole schon fast martialisch. Mit dem 3D-Navigationssystem Citroën Connect Nav mit Touchscreen und Echtzeit-Zugriff können sämtliche Media-Funktionen, das Telefon (Apple CarPlay und Mirror Screen) und die Navigation gesteuert werden. Die Funktionen werden wahlweise per Sprachsteuerung oder per Toucheingabe bedient. Eine kabellose Smartphone-Ladestation rundet das Connectivity-Angebot ab. Das große Panoramadach und breite seitliche Glasflächen lassen viel Licht in den luftigen Innenraum. Mit Keyless-Entry lässt sich die Heckklappe mit einer Fußbewegung unter dem hinteren Stoßfänger öffnen. Durch die "Magic Handle"-Funktion lassen sich die Sitze vom Kofferraum aus in der Konfiguration 1/3-2/3 zusammenklappen, wobei eine ebene Ladefläche entsteht.

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Antrieb

Eine technische Besonderheit des Franzosen-SUV ist ein neuartiges Federungssystem mit hydraulischem Anschlag, das dem sänftenähnlichen Komfort des legendären hydropneumatischen Systems nahekommen soll. Dank der Traktionskontrolle Grip Control und dem Bergan- und -abfahrassistent Hill Assist Descent Control soll das Fahrzeug auf Untergründen mit geringer Haftung an und auch sicher bergab fahren. Dennoch werden einige Interessenten einen Allradantrieb vermissen. In puncto Motorisierung und Preise hält sich Citroën noch bedeckt. Fix ist jedenfalls ein Plug-in-Hybrid mit 300 PS. Das Einstiegsmodell dürfte bei rund 23.000 Euro starten.

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