Elektro-Offensive

Ford bringt Mustang Hybrid und Super-E-Auto

05.01.2017

Autobauer startet eine imposante Elektrifizierungs-Offensive.

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© Ford Motor Company
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Ford startet eine beeindruckende Elektromobilitätsoffensive, bei der auch bekannte Modelle elektrifiziert werden, mit denen wohl kaum jemand gerechnet hat. Konkret wird der Autobauer in den kommenden fünf Jahren insgesamt 13 neue Elektrofahrzeuge für die globalen Märkte präsentieren. Nun gab Ford erste Details zu sieben dieser kommenden elektrifizierten Autos bekannt. Hierzu zählen unter anderem Hybridversionen des Pick-ups F-150 (meistverkauftes Auto der USA) und des Sportwagens Mustang. Zudem erweitert der Transit Custom als Plug-In-Hybrid die Modellpalette. Darüber hinaus kommt für den weltweiten Markt ein komplett neu entwickeltes CUV (Crossover Utility Vehicle) mit rein batterieelektrischem Antrieb und einer Reichweite von voraussichtlich mindestens 300 Meilen (ca. 482 Kilometern nach US-Norm) hinzu. Dieses "Super-Elektroauto" ist eine klare Kampfansage an den Opel Ampera-e bzw. den Chevrolet Bolt .

Der Fahrplan im Detail

  • 2019 startet auf dem europäischen Markt der Transit Custom als Plug-In-Hybrid. Dank des zusätzlichen Elektroantriebs soll das Nutzfahrzeug insbesondere im Stadtverkehr mit niedrigeren Betriebskosten punkten.
     
  • 2020 feiert dann das komplett neu entwickelte CUV mit reinem Elektroantrieb sein Debut. Die voraussichtliche Reichweite beträgt 482 Kilometer (nach US-Norm). Dieses Elektrofahrzeug wird im US-Werk Flat Rock gebaut und kommt sowohl in Europa als auch in Nordamerika und Asien auf den Markt.
     
  • Ebenfalls 2020 erweitert die Hybrid-Version des F-150 – Amerikas meistverkaufter Pick-up – die Modellpalette in Nordamerika und dem Mittleren Osten. Der F-150 Hybrid wird im Stammwerk Dearborn gefertigt. Zu den Highlights dieses Modells zählen eine hohe Anhängelast sowie die große Ladekapazität. Darüber hinaus dient der elektrifizierte Pick-up bei Bedarf als mobiler Stromgenerator.
     
  • Ebenfalls 2020 debütiert die Hybrid-Version des Mustang. Der Achtzylinder des Sportwagens liefert dank des zusätzlichen Elektroantriebs noch mehr Leistung bereits bei niedrigen Drehzahlen. Der Mustang Hybrid wird ebenfalls im Werk Flat Rock gebaut und zunächst leider nur in Nordamerika angeboten.
     
  • Für Anbieter digitaler Mobilitätsdienstleistungen wie Ride Sharing oder Ride Hailing wird ab 2021 ein autonomes Großserienfahrzeug zunächst in Nordamerika verfügbar sein. Das Hybrid-Modell läuft ebenfalls am Standort Flat Rock vom Band.

 

Werk wird modernisiert

Um die neuen Modelle fertigen zu können, investiert der Automobilhersteller 700 Millionen US-Dollar in sein Werk in Flat Rock im US-Bundestaat Michigan. Ford baut den Standort für die Produktion von Elektrofahrzeugen sowie autonom fahrender Autos massiv aus. In Flat Rock laufen aktuell der Mustang sowie der Lincoln Continental vom Band.

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Milliarden-Investition

Das Investitionsprogramm von Ford in neue Elektrofahrzeuge umfasst bis zum Jahr 2020 laut eigenen Angaben insgesamt 4,5 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig treibt der Hersteller die Entwicklung des Unternehmens vom Automobilhersteller hin zum Anbieter neuer Mobilitätslösungen voran. Zudem hat sich Ford das ambitionierte Ziel gesteckt, Marktführer für Elektrofahrzeuge und autonom fahrende Autos zu werden.

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