Da schlagen die Herzen höher! Stuttgart und Maranello präsentieren auf der Internationalen Autoausstellung in Frankfurt (17. bis 27. September) ihre neuesten Zugpferde. Die Devise ist klar: Nicht kleckern, sondern klotzen! Der neue 911er Turbo von Porsche und der 458 Italia aus dem Hause Ferrari überzeugen vor allem durch eines: Schier grenzenlose Kraft.
Bilder: Porsche/Ferrari
Porsche Turbo
In der siebten Version des Kultsportwagens bekam der neues 911er einen komplett runderneuerten Motor verpasst. Und: Das Topmodell wurde sparsamer, leichter und stärker. 500 PS bringt der 3,8-Liter-Motor mit Benzindirekteinspritzung auf die Straße es ist das erste komplett neu konstruierte Triebwerk in der 35-jährigen Turbo-Geschichte. Der 911er ist Kult in der 7. Version des Turbo-Boxers setzt Porsche in Punkto Design auf Bewährtes. Das Verdeck der Cabrio-Version entblättert sich bis Tempo 50 per Knopfdruck und optional per Funkfernbedienung. Am Heck erzeugen zwei bullige Auspuffrohre den klassischen Porsche-Sound.
Ferrari legt eins drauf
Der 458 Italia aus Maranello legt da sogar noch eins drauf. 570 PS lauern im Heck des F430-Nachfolgers unter einer Glaskuppel. Der Hubraum des V8-Aggregats wuchs von 4,3 auf 4,5 Liter, damit zerren 540 Nm (bei 6.000 Umdrehungen) an den Hinterrädern. Voll ausgefahren, ergibt das eine Spitzengeschwindigkeit von 325km/h. Das reicht, um am Porsche (312km/h Maximum) im Speedduell vorbei zuziehen. Wie bei den letzten Modellen aus Maranello üblich, war Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher auch am 458 Italia beteiligt. Am Heck verraten drei armdicke Auspuffrohre die unbändige Kraft des 570-PS-Motors. Dieser liegt unter einer Glaskuppel im Heck.
In punkto Beschleunigung kommt es dahingegen ganz auf den Fahrer an. Laut Werksangaben ist man mit beiden Edelrennern in 3,4 Sekunden auf 100 Sachen. Ferrari setzt dabei voll auf ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, auch Porsche bietet dies gegen 4.500 Euro Aufpreis an. Sparen ist angesagt Doch weil der Umweltgedanke auch vor Sportwagen nicht Halt macht, warten beide Modelle mit ungewöhnlichen Neuerungen auf. Porsches Turbo-Boxer kommt über 100 Kilometer mit 11,4 Liter SuperPlus aus, der CO2-Ausstoß wurde gegenüber dem Vorgängermodell um 18 Prozent reduziert. Der Ferrari schluckt ebenfalls weniger als der Vorgänger, braucht aber immer noch 14 Liter auf 100 Kilometer.
Unterschiedliche Philosophien
Doch der 911 Turbo ist kein so kompromissloser Sportler wie der rote Renner aus Maranello. Mit dem Porsche kann man auch mühelos den Alltag bewältigen (selbst lange Fahrten durch Innenstädte stellen keine Qual dar) - beim Ferrari kann man von Alltagstauglichkeit nicht sprechen. Er ist ein Tier, welches immer am Grenzbereich bewegt werden will. (Den Part des Alltagwautos übernimmt bei Ferrari der California.) Für solche Klientel hat Porsche die GT Varianten (siehe Vortellung GT3 RS). Sobald der überarteitete GT2 (ebenfalls mit Turbomotor aber mit reinem Heckantrieb und mehr Leistung) kommt, werden die Karten neu gemischt.
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