Japanischer Crossover im neuen Look

Nissan Qashquai+2 im ersten Test

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Nissans Erfolgsmodell ist durch das Facelift noch attraktiver geworden. Vor allem die gestreckte Version Qashqai+2 erwies sich im Test als ein hervorragender Reisebegleiter
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Mehr Komfort und geschärfte Optik
Mit dem Facelift des heurigen Jahres hat es Nissan geschafft, sein Volumsmodell noch ein wenig zuzuspitzen. Das Auto wirkt dynamischer – etwa durch die flachere Motorhaube, den kleineren Grill und schlankere Scheinwerfer.


Auch innen hat der Qashqai zugelegt
Die Instrumententafel ist eleganter designt, die verwendeten Materialien haben eine hochwertigere Anmutung und wirken noch besser verarbeitet. Man fühlt sich im Qashqai auf Anhieb wohl. Das mag auch daran liegen, dass dem überarbeiteten Qashqai eine verbesserte Lärmdämmung samt einer besonders schallschluckenden Frontscheibe verpasst wurde. Das Geräuschniveau im Innenraum ist dadurch deutlich niedriger, als man es in dieser Fahrzeugkategorie häufig gewohnt ist.
Der stärkere der beiden Diesel zieht nach ein kleinen Anfahrschsäche ordentlich durch. Dank des exakten Sechsganggetriebes macht auch die Schaltarbeit Spaß. Aufgrund des hohen Drehmoments kann der Qashqai aber äußerst Schaltfaul bewegt werden. Im fünften Gang kann man lässig durch die Stadt cruisen. Insgesamt erwies sich der Verbrauch als günstig, er hängt jedoch stark von der gewählten Fahrweise ab. So reicht der Spielraum von etwas über sechs, bis knapp unter neun Liter. Das Fahrwerk ist sehr schluckfreudig und bügelt Straßenunebenheiten nahezu komplett weg, wodurch das Wohlbefinden im Innenraum noch stärker steigt.

VW Tiguan, Ford Kuga, Hyundai ix35, Kia Sportage, Toyota RAV 4

Motoren: 2 Benziner (1,6 und 2.0),
2 Dieselmotoren (1.5 dCi, 2.0 dCI). 103 bis 150 PS.
Fahrleistungen: Spitze 186 km/h, 0-100: 11,6 s (Qashqai+2 2.0 dCI A)
Preis: Quashqai ab 16.310 Euro, Qashqai+2 ab 17.430 Euro.