Mini-SUV mit Vollausstattung

Startschuss für den neuen Ford Puma

06.12.2019

In Österreich startet das neue Mini-SUV mit Vollausstattung.

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Neben der völlig neuen, dritten Kuga-Generation  kann mittlerweile auch die zweite kompakte Crossover-Neuheit von Ford in Österreich bestellt werden. Dabei handelt es sich um den Puma , der im heiß umkämpften Segment der Mini-SUVs angreift. Hier trifft er auf harte Gegner wie VW T-Cross, Renault Captur, Skoda Kamiq, Peugeot 2008, Seat Arona, Hyundai Kona, Kia Stonic, Citroen C3 Aircross, Nissan Juke, etc. Preislich ist der neue Puma über den meisten Konkurrenten, von denen einige unter 20.000 Euro zu haben sind, angesiedelt. Dafür bekommt man aber bereits im Basismodell einen ziemlich kräftigen Motor sowie eine (mehr als) ordentliche Serienausstattung.

© Ford Motor Company

Preise und Ausstattung

Wie beim neuen Kuga gibt es auch hier die drei Ausstattungslinien Titanium, Titanium X und ST-Line X. Los geht es ab 24.582 Euro. Dafür bekommt man den Puma Titanium mit 1,0 Liter Dreizylinder-Turbobenziner (125 PS) und manuellem Sechsganggetriebe. Allrad ist wie bei den meisten Konkurrenten nicht erhältlich. Wer in dieser Größenordnung vier angetriebene Räder benötigt, wird bei Ford mit dem EcoSport bedient. Doch zurück zum Puma. Dieser kostet als Titanium X mindestens 26.786 Euro. Für das Top-Modell Puma ST-Line X werden mindestens 28.478 Euro fällig. Zur umfangreichen Serienausstattung zählen beim Basismodell Titanium u.a. Navigationssystem, das Infotainmentsystem Ford Sync3 mit 8 Zoll Touchscreen und Sprachsteuerung, Smartphone-Integration via AppLink, DAB+ Radio, Ford Pass Connect inklusive eCall, Echtzeit-Verkehrsdaten und WLAN-Hotspot, manuelle Klimaanlage, induktive Ladeschale für Smartphones, Sportsitze, 17-Zoll-Alufelgen, Einparkhilfe sowie Tempomat. Bei der aktiven Sicherheit trumpft der Puma serienmäßig mit  Pre-Collision-Assist inkl. Auffahrwarnsystem mit Fußgänger- und Fahrraderkennung, Verkehrsschilderkennung, Fahrspur-Assistent sowie LED-Nebelscheinwerfern auf. Bei der Serienausstattung kann also keiner der genannten Konkurrenten mithalten, weshalb sich der vergleichsweise hohe Einstiegspreis deutlich relativiert.

Abmessungen und Design

Der neue Puma nutzt die Plattform des aktuellen Fiesta und passt mit seinen Abmessungen exakt in die Klasse der Mini-SUVs. Das Fahrzeug ist 4,19 Meter lang, 1,54 Meter hoch und 1,93 Meter breit (inkl. Außenspiegel). Die geschwungene Dachpartie und die markanten Linien sowie Lichtkanten im Blechkleid verleihen dem Crossover eine eigenständige Silhouette. In den weit ausgestellten Radhäusern finden bis zu 19 Zoll große Räder (Serie: 18 Zoll) Platz. Am Heck setzen vor allem die zweiteiligen Rücklichter, der massive Stoßfänger und die eingezogene Scheibe dynamische Akzente. Wie eingangs erwähnt, sind die Hauptscheinwerfer sehr weit oben in den Kotflügeln positioniert und reichen bis zum großen Kühlergrill. Direkt darunter finden die LED-Nebelscheinwerfer in den Lufteinlässen Platz. Alles in allem wirkt der neue Puma sehr eigenständig und durchaus gelungen. Er hat eindeutig das Potenzial, um die Klasse der kleinen SUVs aufzumischen. Kunden können sich für zehn verschiedene Karosserielackierungen entscheiden.

Praktische Innovation im Kofferraum

Trotz der sportlichen Optik ist der Newcomer durchaus praktisch. Vier Erwachsene finden ordentliche Platzverhältnisse vor. Zu dritt wird es im Fond aber dann doch ziemlich eng, was an der (schmalen) Kleinwagenplattform liegt. In der 5-sitzigen Konfiguration bietet der Puma ein Ladevolumen von 456 Litern. Der Laderaumboden lässt sich in der Höhe verstellen. Werden die Lehnen der zweiten Sitzreihe umgeklappt, nimmt der Gepäckraum Kisten und Kartons mit den Abmessungen 112 x 97 x 45 Zentimeter auf. Die Ladekante fällt jedoch ziemlich hoch aus. Besonders stolz sind die Ingenieure auf die sogenannte „Ford MegaBox“. Dabei handelt es sich um ein flexibel nutzbares Unterflurfach mit einem Volumen von bis zu 80 Litern. Bei Bedarf kann der Puma damit auch zwei aufrechtstehende Golf-Bags transportieren. Zugleich bietet sich die MegaBox etwa für schmutzige Sportgeräte oder Stiefel an, denn sie ist vollständig mit Kunststoff ausgekleidet und besitzt eine Ablauf-Schraube (siehe Diashow ganz oben). Dadurch lässt sie sich nach der Nutzung auch mit dem Gartenschlauch reinigen – das Wasser fließt anschließend einfach ab. Eine auf Wunsch erhältliche sensorgesteuerte Heck-Klappe rundet die praktischen Tugenden ab.

© Ford Motor Company

(Digitales) Cockpit und Vernetzung

Im Cockpit merkt man die Verwandtschaft zum Fiesta auf den ersten Blick. Dennoch bietet der Puma auch hier eine Besonderheit. Der Crossover verfügt nämlich anstatt der analogen Armaturen über eine 12,3 Zoll große digitale Instrumententafel, die eine hochauflösende Darstellung bietet. Sie gehört für die Ausstattungsversionen „ST-Line“ und „ST-Line X“ zum serienmäßigen Lieferumfang, für „Titanium“ und „Titanium X“ ist sie auf Wunsch lieferbar. Das virtuelle Kombiinstrument lässt sich individualisieren und zeigt dem Fahrer somit jene Informationen an, die er gerade benötigt. In der Mittelkonsole gibt es einen bis zu acht Zoll großen Touchscreen, über den diverse Funktionen des aus allen anderen Ford-Baureihen bekannten Infotainment-System Ford Sync 3 gesteuert werden können. Mit seiner integrierten Sprachsteuerung erleichtert es die Bedienung des Audio- und Navigationssystems sowie entsprechender Smartphone-Apps, die sich über Apple CarPlay und Android Auto einbinden lassen. Passend dazu gibt es unterhalb des Instrumententrägers eine induktive Ladestation für das kabellose Aufladen von kompatiblen Smartphones. Das für alle Ausstattungsversionen serienmäßige FordPass Connect-Modem erstellt bei Bedarf einen WLAN-Hotspot für bis zu zehn Geräte. Über die FordPass App bietet das System eine Vielzahl von Fernbedienungsfunktionen via Handy wie zum Beispiel die Fahrzeugortung, das Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs oder auch den Check der Tankfüllung und des Ölstands.

© Ford Motor Company

Ausstattung und Assistenzsysteme

Ford bietet den neuen Puma in vier Ausstattungsvarianten an: „Titanium“, „Titanium X“, „ST-Line X“ und „ST-Line“. Sie unterscheiden sich nicht nur durch die jeweiligen Komfort- und Sicherheitsfeatures, sondern auch durch ihre Optik. Zu den erwähnenswerten Extras zählen u.a. Vordersitze mit Massagefunktion, durchgehend öffnendes Panorama-Schiebedach, Lenkrad- und Frontscheibenheizung sowie ein B&O Sound System mit 575-Watt-Verstärker. Auf Höhe der Zeit präsentiert sich der neue Crossover auch in puncto Assistenzsysteme: Die intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschild-Erkennungssystem beinhaltet in Verbindung mit dem Automatikgetriebe auch den Stau-Assistenten mit Stop & Go Funktion sowie den Fahrspur-Piloten. Dank der Cloud-basierten Funktion „Lokale Gefahrenhinweise“ macht das Auto auf bedrohliche Verkehrslagen aufmerksam, noch bevor sie der Fahrer wahrgenommen hat. Sie warnt zum Beispiel vor einem Stauende hinter einer uneinsehbaren Kurve. Weitere Sicherheitsassistenten wie Ausweich-Assistent, Falschfahrer-Warnfunktion oder Pre-Collision-Assist nutzen die Informationen von zwölf Ultraschallsensoren, drei Radarsystemen und zwei Kameras. Der aktive Park-Assistent kommt mit Parklücken klar, die längs oder quer zur Fahrtrichtung liegen. Erstmals in einem seiner B-Segment-Modelle bietet Ford für den Puma eine Rückfahrkamera mit „Split-View“-Technologie an, die ein 180-Grad-Bild auf den Touchscreen-Monitor des Autos überträgt.

© Ford Motor Company

Antrieb

Während es den EcoSport in Vebindung mit dem 125 PS Diesel auch mit Allrad gibt, ist der Puma – wie viele seiner Konkurrenten – ausschließlich mit Frontantrieb erhältlich. Motorisch setzt der Neuling unter anderem auf den bekannten Dreizylinder-EcoBoost-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum. Beim Puma ist dieser Motor vom Beginn an auch in Verbindung mit einem 48-Volt-Hybridsystem erhältlich, das eine Systemleistung von 155 PS entwickelt. Hierbei ersetzt ein riemengetriebener Starter-Generator (BISG) die konventionelle Lichtmaschine. Der  in den Nebenaggregate-Strang integrierte BISG rekuperiert beim Bremsen kinetische Energie und speist damit eine 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie. So unterstützt er den EcoBoost-Dreizylinder bei geringeren Drehzahlen als Elektromotor mit zusätzlichem Drehmoment. Das sorgt zum einen für einen potenteren Antritt und hilft zum anderen beim Sprit sparen.

Ebenfalls zum Marktstart verfügbar sein wird der 1,0-Liter-EcoBoost-Dreizylinder-Benziner ohne Hybrid-Technologie und mit einer Leistung von 125 PS. Komplettieren wird das Motorenprogramm der 1,5-Liter-EcoBlue-Vierzylinder-Diesel mit ebenfalls 125 PS, der zu einem späteren Zeitpunkt bestellbar sein wird. Alle drei Motorisierungen sind nach Euro 6d-Temp eingestuft und haben ab Werk ein Start-Stopp-System sowie ein 6-Gang-Schaltgetriebe an Bord. Ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt lieferbar sein wird ein automatisches 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe für den 125 PS starken Benziner.

© Ford Motor Company

Verfügbarkeit

Der neue Puma ist in Österreich bereits bestellbar und kommt im ersten Quartal 2020 auf den Markt. Heimische Premiere wird er auf der Vienna Autoshow 2020 (Mitte Jänner) feiern. Die neue Baureihe läuft - wie der Fiesta – ab Ende des Jahres im rumänischen Ford-Werk Craiova vom Band.

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