Nun startet der neue Saab 9-5

Alter Schwede oder fliegender Holländer?

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Mit dem Start des neuen 9-5 feiert eine echte Ikone ihr Comeback. Das war jedoch alles andere als eine leichte Geburt.
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Fast wäre der 9-5 nie auf die Straßen gekommen, denn Hersteller Saab wurde erst im letzten Moment vom niederländischen Sportwagenhersteller Spyker vor der Pleite gerettet. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf der üppig dimensionierten Limousine. Sie soll genügend Geld einbringen, um weitere neue Modelle (9-2 und 9-4X) zu realisieren.


Head-up-Display wie bei BMW. Lenkrad aus dem Opel-Regal

Gute Basis
Die technische Basis liefert dabei der Opel Insignia. Von Opel stammen auch die Turbomotoren, die den 9-5 standesgemäß antreiben. Immerhin wurde der 9-5 ja noch in einer Zeit entwickelt, in der Saab zum Autoriesen GM gehört hat. Das fahrerorientierte Cockpit versprüht aber wieder echten Saab-Geist. Der Zündschlüssel ist einem modernen Startknopf gewichen, der befindet sich aber – typisch Saab – neben dem Schaltknüppel auf der Mittelkonsole. Die unorthodoxe Anordnung der Lüftungsgitter ist eine weitere Saab-Eigenheit. Das findet man auch im Opel Insignia wieder. Auch einige Lenkstock-Hebel werden 1:1 übernommen.

Power-Diesel
Der 160-PS-Diesel hat in Europa das Zeug zum Bestseller. Zwar lässt er sich bis zu 1.500 Umdrehungen Zeit, ehe er munter wird. Dann geht es allerdings ordentlich zur Sache. In nur 9,9 Sekunden beschleunigt der 9-5 von 0 auf 100 km/

h, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 215 km/h. Dabei zeigt sich der Turbodiesel mit einem Verbrauch von durchschnittlich 5,3 Liter Diesel erfreulich sparsam. Bei Opel gibt es dieses Aggregat ab August auch mit Allradantrieb (Insignia 2.0 CDTI 4x4). Eine solche Version wird auch bei Saab demnächst erhältlich sein.