Plug-in Hybrid im Sportdress

Serienversion des Fisker Karma in Paris

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Mit der Serienversion des Karma zeigt Fisker wie sexy ein Plug-in Hybrid aussehen kann. Hinzu kommt die brachiale Leistung (E-Motoren  mit 408 PS, Benziner mit 260 PS) in Kombination mit einem Verbrauch von 2,4 Liter auf 100 km.
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Wenn die Akkus und der Tank voll sind, hat der Fahrer die Qual der Wahl zwischen mehreren Antriebsvarianten. So sorgt etwa der

"Stealth Mode" als reiner Batteriemodus dafür, dass der Sportler in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunig. Damit sich die Akkus nicht zu schnell entleeren wird die Höchstgeschwindigkeit in diesem Modus auf 153 km/h begrenzt. Als Reichweite gibt Fisker hier 80 Kilometer an. Etwas anders geht es im sogenannten "Sport Mode" vorwärts. Hier werden alle drei Motoren zusammengeschaltet. Das macht sich auch bei den Fahrleistungen bemerkbar, denn in dieser Konfiguration sprintet der Karma in 5,9 Sekunden auf Tempo 100 und wird erst bei

200 km/h von der Elektronik eingebremst. Die Reichweite im Sport Mode beträgt 400 Kilometer.

Im dritten und sozusagen Noral-Modus fährt der Karma rein elektrisch und der Benziner dient wie beim Chevrolet Volt, Opel GT/E oder Ampera als Range Extender (Reichweitenverlängerer). Er treibt also das Auto gar nicht an, sondern schaltet sich nur ein, um die Akkus mit neuer Energie zu versorgen, falls diese leer werden sollten. Dies ist nach maximal 80 Kilometer der Fall. Den minimalen Durchschnittsverbrauch gibt Fisker mit 2,4 Liter an. Die Ladezeit der Akkus hängt von der Spannung ab. Je nach Anschlussmöglichkeit (110, 220, 240 Volt) beträgt sie zwischen sechs und vierzehn Stunden.


Optisch und technisch spielt der Karma also eindeutig im automobilen Oberhaus mit. Wie bei der Konkurrenz sollen vier Passagiere bequem Platz finden. Diese sitzen dann in einem äußerst luxuriösen Innenraum, der mit Hightech geradezu vollgestopft ist. Die Kommandozentrale "Command Center" wird über einen 10,2 Zoll großen Touchscreen gesteuert. Hier laufen alle Funktionen wie Navi, Klima, Entertainment oder Fahrzeugeinstellungen zusammen.


Wie viel das gute Stück nun kosten wird und wann und wo es endgültig auf den Markt kommt, wollte das Unternehmen noch nicht verraten. Das wird Henrik Fisker wahrscheinlich erst beim Auftritt in Paris verraten. Man darf also gespannt sein. Billig wird der Spaß aber mit Sicherheit nicht.