Spanier unter Strom

Seat zeigt sein erstes Elektroauto

28.02.2019

Kompakter Stromer basiert auf dem neuen modularen Elektrobaukasten MEB.

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© Seat
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Kurz nachdem Seat mit dem Minimó ein zweisitziges Elektro-City-Vehikel und mit dem Formentor  das erste eigenständige Design seiner Sporttochter Cupra enthüllt hat, steht bereits die nächste Weltpremiere am Programm. Die Spanier stellen auf dem Genfer Autosalon 2019 (Publikumstage: 7. bis 17. März) ihr erstes reines Elektroauto vor. Dieses basiert wie der VW I.D. Neo  (Produktionsstart noch heuer) auf dem modularen Elektrobaukasten MEB  und soll die Kernwerte der Marke verkörpern. Zudem decke es die drei aktuellen Branchentrends E-Mobilität, autonomes Fahren und Konnektivität ab.

>>>Nachlesen: Seat zeigt coolen E-Cityflitzer "Minimó"

Sportlicher MEB-Ableger

Allzu viele Prognosen über das Design lässt das mitgelieferte Teaser-Bild leider nicht zu. Die kompakte Grundform mit den kurzen Überhängen orientiert sich aber stark am I.D. Neo. Das Seat-Modell hinterlässt jedoch einen dynamischeren Eindruck. Dafür sorgen vor allem der große Dachkantenspoiler und der markante Diffusoreinsatz in der Heckchürze. Ein durchgängiges Leuchtenband wir auch der VW-Bruder haben, die Rückleuchten selbst dürften beim Spanier aber etwas schmäler ausfallen.

„Dieses Konzept ist ein Projekt von Seat, das zeigt, was durch die Synergie von Design und Technologie erreicht werden kann, um die Anforderungen an die Mobilität von morgen zu meistern“, sagt Seat-Chef Luca de Meo

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MEB als neue Konzern-Wunderwaffe

Zur Technik macht Seat bis auf den Verweis auf den MEB noch keinerlei Angaben. Auf dem eigens entwickelten Elektro-Baukasten kommen in den nächsten Jahren 27 Modelle von den Marken VW, Skoda, Seat und Audi in den Handel. Die hohe Produktionszahl soll für günstige Preise sorgen. Je nach Batteriegröße liegt die Reichweite zwischen 400 und 600 Kilometern. In der Standardkonfiguration ist ein Elektromotor an Bord, der die Hinterachse antreibt. Bei den elektrischen Crossover-Modellen kommt eine zweite E-Maschine an der Voderachse hinzu. Damit ist dann für einen elektrischen Allradantrieb gesorgt.

Noch mehr Infos über Seat finden Sie in unserem Marken-Channel.

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