Sharan auf spanisch
Der neue Seat Alhambra im Test
Nach 14 Jahren Bauzeit schickt Seat den alten Alhambra in Rente.Wenn auch die Sitze in der zweiten Reihe versenkt werden, verlängert sich die Ladefläche auf stattliche 2,10 Meter. In dieser Konfektion stehen
beim 5-Sitzer volle 2.430 Liter Stauraum, beim 7-Sitzer 2.297 Liter zur Verfügung. Optional lässt sich auch noch die Beifaherlehne nach vorn klappen.
Alte Bekannte
Die Motoren und Getriebevarianten kommen aus dem Konzernregal zum Marktstart in Österreich beschränkt sich das Angebot allerdings auf einen 1,4-l-Benziner (150 PS) sowie einen 2-l-Diesel mit 140 PS (wahlweise mit 6-Gang-DSG). Wir konnten mit dem Diesel bereits einige Runden drehen. Dabei entpuppte sich das Triebwerk als kongenialer Partner. Mehr Motor braucht kein Mensch. Das Aggregat glänzt mit einer ausgesprochenen Laufruhe und sattem Durchzug. Wer nicht ständig voll beladen fährt, kommt mit den 140 PS mit Sicherheit aus. Die komfortable Federung rundet im Zusammenspiel mit der direkten Lenkung und dem exakten Getriebe den guten Fahreindruck ab. Etwas später folgen dann noch ein 170-PS-Diesel sowie ein 2-Liter-Benziner mit 200 PS und serienmäßigem DSG. Außer Letzterem sind alle Modelle mit einem hervorragend funktionierendem Start-Stopp-System (deaktivierbar) ausgerüstet. In Kombination mit der Bremsenergierückgewinnung soll der kleine Diesel nur 5,5 Liter auf 100 km verbrauchen. In der Praxis werden es aber 1,5 bis 2 Liter mehr werden. Diesen Eindruck bestätigte auch der Bordcomputer während der Testfahrt.
Startbonus
Zur Markteinführung bietet Seat bis Ende des Jahres einen Startbonus von 1.500 Euro, damit beläuft sich der Benziner auf 30.990 Euro, die Diesel-Variante kostet 31.990 Euro. Mit Doppelschaltgetriebe kostet der Diesel 34.590 Euro also in etwa so viel wie der günstigste VW Sharan (mit Benzinantrieb und manuellem Getriebe).
Technische Daten
Die Einstiegspreise für den neuen Alhambra