Kurz vor der Weltpremiere

Skoda zeigt Video vom neuen Octavia

05.11.2019

Tschechen zeigen im Video ein technisches Highlight der neuen Generation.

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© Skoda
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Wenige Tage vor der offiziellen Weltpremiere des neuen Octavia , die am 11. November 2019 in Prag über die Bühne geht, hat Skoda noch einmal ein Video veröffentlicht, in dem eines der technischen Highlights des Bestsellers vorgestellt wird. Konkret geht es dabei um die Lichttechnologie.

>>>Nachlesen: So gut wird der neue Octavia (Combi) 2020

Erstmals mit Voll-LED-Matrix-Scheinwerfern

Wie berichtet, wird es für die vierte Generation des Octavia erstmals auch Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer geben (normale LED-Scheinwerfer sind sogar Serie). Wie das Video zeigt, verfügen die optionalen Hightech-Leuchten über eine besonders markante Lichtgrafik. Bei dieser grenzen zwei scharf gezeichnete Lichtlinien in L-Form die zwei LED-Module voneinander ab. Auch die neu designten Heckleuchten des Octavia sind in LED-Technologie gehalten und verfügen über eine animierte Coming/Leaving Home-Funktion. Im Video sind beide Neuheiten zu sehen:

 

+++++++++Bisherige Infos vom neuen Octavia (Combi)++++++++++

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Offizielles Erlkönig-Foto vom Octavia Combi.

Aufgrund eines geleakten Fotos wissen die Skoda-Fans schon seit einigen Wochen, wie die neue Generation des Skoda-Bestsellers, der in diesem Jahr sogar den Golf vom Thron der Neuzulassungen gestoßen hat, aussieht. Und da VW unlängst den neuen Golf VIII präsentiert hat, ist auch über den technischen Unterbau des Plattformbruders viel bekannt. Vielleicht hat das Skoda in der Vorwoche dazu veranlasst, kurz vor der Weltpremiere zahlreiche offizielle technische Daten zu veröffentlichen. Außerdem wurden auch noch gleich zwei Fotos, die den neuen Octavia Combi als stark getarnten Prototyp zeigen, veröffentlicht.

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Offizielles Erlkönig-Foto vom Octavia Combi.

Abmessungen und Platzangebot

Mit 4.689 Millimetern ist der Octavia Combi der vierten Generation 22 Millimeter länger als sein Vorgänger, in der Breite hat er um 15 Millimeter auf 1.829 Millimeter zugelegt (Limousine plus 19 Millimeter auf 4.689 Millimeter in der Länge und plus 15 Millimeter auf 1.829 Millimeter in der Breite). Der Radstand beträgt unverändert 2.686 Millimeter. Die ohnehin hervorragenden Platzverhältnisse sollen noch einmal großzügiger ausfallen. Die Fondpassagiere haben mit jetzt 78 Millimetern laut Skoda eine noch größere Kniefreiheit als bisher. Das Volumen des größten Kofferraums der Fahrzeugklasse ist beim Combi auf 640 Liter und bei der Limousine auf 600 Liter angewachsen. Das maximale Stauvolumen nach umklappten der Fondlehnen haben die Tschechen noch nicht verraten.

© www.forum.skodahome.cz (Petroch)
Geleaktes Foto vom neuen Octavia (2020)

Design des neuen Octavia (Combi)

Das geleakte Foto zeigt zwar nur die Limousine von schräg vorne, in Kombination mit den offiziellen Skizzen, gibt es in Sachen Optik aber fast keine Geheimnisse mehr. Das Vieraugen-Gesicht des aktuellen Octavia gehört wieder der Vergangenheit an. Die nun deutlich flacher gezeichneten Voll-LED-Scheinwerfer sitzen unter einer gemeinsamen Blende. Erstmals sind diese sogar in Voll-LED-Matrix-Ausführung erhältlich. Der Grill erreicht fast die Ausmaße des Superb. Im unteren Bereich der Frontschürze gibt es einen breiten Lufteinlass, in dem auch die LED-Nebelleuchten sitzen. Seitlich sind die Radkästen etwas stärker herausmodelliert. Darüber hinaus gibt es zwischen Fensterlinie und Türgriffen eine markante Charakterlinie, die sich vom Scheinwerfer bis hinter den Tankdeckel zieht. Skoda liefert den neuen Octavia mit bis zu 19 Zoll großen Leichtmetallrädern aus. Beim Combi betont die neu gestaltete, flach aufliegende Dachreling die langgestreckte Silhouette. Insgesamt fällt der neue Octavia im Vergleich zum aktuellen Modell dynamischer aus.

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Offizielle Skoda-Skizze vom neuen Octavia

Auf der offiziellen Skizze von der Limousine ist auch die Heckansicht zu sehen. Am Heckdeckel prangt – wie bei allen neuen Modellen der Marke – der Skoda-Schriftzug in großen Lettern. Hier machten in Europa der Kamiq und der Scala den Anfang. Die schmalen LED-Rückleuchten reichen weit in die Karosserie hinein. Eine flach auslaufende C-Säule und ein kurzes Heckbürzel runden den dynamischen Auftritt ab.

Innenraum

Komplett neu gestaltet haben die Designer den Innenraum. Von dem gibt es zwar noch keine geleakten Fotos, dafür aber zahlreiche offizielle Informationen. Das neue Lenkrad kommt jetzt mit zwei Speichen aus und trägt eine Chromleiste, in der Multifunktions-Variante lassen sich über Tasten und neue Rändelrädchen insgesamt 14 verschiedene Funktionen ausführen. Dahinter blickt der Fahrer auf Wunsch auf ein volldigitales Kombiinstrument. Im neuen Look erstrahlen auch die Mittelkonsole, die Türverkleidungen und die Instrumententafel, welche modular in verschiedenen Ebenen aufgebaut ist und unterhalb des großen und freistehenden zentralen Multifunktionsdisplays (bis zu 10 Zoll) mit einem farblich abgesetzten Bereich die Form des Skoda-Grills zitiert. Erstmals verfügbar sind rückenfreundliche Ergo-Sitze, die neben der Sitzheizung auf Wunsch auch eine Massagefunktion sowie eine kühlende Belüftung bieten. Die optionalen Sportsitze tragen einen Bezug aus atmungsaktivem ThermoFlux-Stoff. Auf Wunsch ist zudem die 3‑Zonen‑Klimaautomatik erhältlich. Bei Ausstattung mit dem schlüssellosen Fahrzeugzugang Kessy lässt sich der neue Octavia an allen vier Türen öffnen. Mit dem weiterentwickelten Modularen Querbaukasten (MQB evo) ziehen auch neue digitale Dienste ein. Dank integrierter SIM-Karte ist das Fahrzeug immer online. Updates für Navi & Co. werden "over the air" eingespielt. In die Werkstatt muss man dafür nicht mehr fahren. Die neue Sprachassistentin „Laura“ sowie zahlreiche weitere Konnektivitätsfunktionen sind ebenfalls mit an Bord.

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Modellprogramm und Antriebsvielfalt

Der neue Octavia wird in den Ausstattungslinien Active, Ambition und Style verfügbar sein. Im Laufe des kommenden Jahres werden sowohl der robuste Scout als auch der sportliche RS das Angebot ergänzen. Bei den Antrieben setzt Skoda auf aufgeladene 3- und 4-Zylinder-Motoren, die teils elektrifiziert sind (48 Volt Mild-Hybrid). Das Leistungsspektrum wird von 90 bis rund 245 PS reichen. Neben Benzinern (90 bis 150 PS) und Dieseltriebwerken (115 und 150 PS) wird es auch eine Erdgas- (130 PS) und eine Plug-in-Hybridvariante geben. Letztere setzt auf die Technik des neuen Superb iV. Im Golf VIII gibt es den Plug-in-Hybrid in zwei Leistungsstufen (204 und 245 PS). Zudem können sich die Kunden beim Octavia wieder zwischen manuellen Schaltboxen und Doppelkupplungsgetrieben entscheiden. Neben den Fronttrieblern werden sich auch wieder Allradmodelle im Angebot finden. Ein rein elektrischer Octavia kommt nicht. Bei den Stromern setzt Skoda wie die Mutter VW künftig ausschließlich auf eigenständige Modelle, die auf dem modularen Elektrobaukasten (MEB) basieren. Hier macht lediglich der Citigo-e iV eine Ausnahme.

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Tragende Säule - Combi startet vor Limousine

Für Skoda ist der Octavia nach wie vor das wichtigste Modell. Daran können auch der SUV-Boom und die guten Verkaufszahlen von Kamiq, Karoq und Kodiaq nichts ändern. In den vergangenen Jahren machte die dritte Generation des Kompaktklassemodells mit rund 400.000 Verkäufen weltweit rund ein Drittel des Gesamtabsatzes der tschechischen Marke aus. Aktuell ist der Octavia in Tschechien, Österreich, der Schweiz, Finnland, Ungarn, Polen, Serbien und Weißrussland das meistverkaufte Fahrzeug überhaupt. Bei diesen Erfolgszahlen spielt der Combi eine tragende Rolle: Knapp zwei Drittel der verkauften Octavia entfallen auf diese Karosserieform. Der Lademeister ist der meistverkaufte Kombi Europas. Daher wird Skoda die neueste Generation seines Bestsellers zunächst als Kombi in die Märkte einführen, die Limousine folgt ein paar Wochen später.

Noch mehr Infos über Skoda finden Sie in unserem Marken-Channel.

Verfügbarkeit

Einen Termin für den genauen Marktstart hat Skoda noch nicht in Aussicht gestellt. Wahrscheinlich kommt der neuen Octavia Frühjahr 2020 auf den Markt. Offiziell heißt es im zweiten Quartal - wir rechnen mit März. Preislich dürfte sich trotz der verbesserten Technik und Serienausstattung nicht allzu viel tun. Der Golf VIII, der ab Anfang Dezember beim Händler steht, soll ja auch nicht teurer werden.

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