Rennversion TCR

So ähnlich kommt der neue Astra OPC

20.10.2015

Von diesem Renner werden wir viele Details in der Serie wiederfinden.

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© GM Company
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Wie an dieser Stelle angekündigt, hat Opel nun die TCR-Variante (Touring Car Racing Series) des neuen Astra vorgestellt. Vorab wurden ja lediglich Computerretuschen gezeigt. Doch nun feierte das „echte“ Fahrzeug seine Weltpremiere. Und obwohl es sich dabei um eine lupenreine Rennversion handelt, sollten sich vor allem OPC-Fans etwas genauer damit beschäftigen. Denn einige Details werden auch im kommenden Astra OPC zu finden sein.

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Antrieb
Der Astra TCR wird von einem Zweiliter-Turbomotor, der es auf eine – vom Reglement definierte – Leistung von 330 PS bei einem maximalen Drehmoment von 420 Newtonmeter bringt, angetrieben. Im Serienmodell dürfte dieses Triebwerk ebenfalls zum Einsatz kommen und eine Leistung zwischen 280 und 300 PS bieten. Damit wäre der Astra OPC bestens gerüstet, im Kampf gegen 308 GTI (270 PS), Leon Cupra (280 PS) oder Civic Type R (310 PS). Bei der Rennversion spielt natürlich das Gewicht eine enorm wichtige Rolle. So bringt der Astra TCR dank Leichtbau und dem Fehlen jeglicher Komfortausstattung lediglich 1.200 Kilogramm auf die Waage.

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Rennsport-Technik
Auch der Rest des breiten und flachen Flitzers verspricht Rennsport-Technik pur: Die Kraft wird über ein sequenzielles, per Schaltwippen am Lenkrad bedientes Sechsgang-Renngetriebe auf die Vorderräder übertragen. Den Kraftschluss stellt eine Zweischeiben-Sintermetall-Motorsport-Kupplung her. Beim Runterschalten sorgt ein automatisiertes Zwischengassystem für Stabilität. Verzögert wird der Rennwagen über 378-Millimeter-Bremsscheiben und Sechskolben-Bremssättel vorne sowie 265-Millimeter-Bremsscheiben nebst Zweikolben-Sätteln hinten. Die Bremsbalance kann der Fahrer vom Cockpit aus verstellen. Das Fahrwerk ist rundum einstellbar. Nicht minder wichtig ist die passende Aerodynamik, die einen verstellbaren Frontsplitter und Heckflügel beinhaltet. Elektronische Assistenzsysteme wie ABS und ESP verbietet das Reglement.

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Design
Optisch grenzt sich der Astra TCR ebenfalls stark von seinen zivilen Brüdern ab. Die Karosserie wurde extrem verbreitert. Neben den bereits erwähnten Frontsplitter und Heckflügel gibt es noch einen massiven Diffusor, große Räder und modifizierte Schürzen mit riesigen Lufteinlässen. Ganz so brachial und tief wird die Serienversion zwar nicht, dennoch dürfte auch der Astra OPC auf ausgestellte Radhäuser, (dezentere) Spoiler, neue Schürzen und große Felgen setzen.

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Verfügbarkeit und Preis
Der Astra TCR wird in enger Zusammenarbeit mit dem langjährigen Opel-Partner Kissling Motorsport entwickelt. Noch im Oktober sind erste Funktionstests vorgesehen. Ab Ende Februar 2016 wird eine limitierte Stückzahl des Rennwagens an ausgewählte Kundenteams geliefert. Das rennfertige Fahrzeug kostet 95.000 Euro (zzgl. MwSt) und ist damit im Wettbewerbs-Umfeld laut Opel konkurrenzfähig positioniert. Mit dem dreistufigen Konzept der noch jungen Rennserie – nationale und kontinentale Meisterschaften sowie die globale TCR International Series – ist sichergestellt, dass Kundenteams mit ein und demselben Rennfahrzeug weltweit an den Start gehen können.

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