Essen Motor Show 2017

Tuner nehmen Elektroautos ins Visier

01.12.2017

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Messe gibt es eine Sonderausstellung.

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© Prior Design
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Auf Europas Straßen wächst langsam die Zahl der Elektroautos - und die lautlosen Öko-Fahrzeuge werden damit auch zum Thema für Autotuner. "Fünf bis acht Prozent der Autos im Verkehr sind individualisiert", sagte Harald Schmidtke, Geschäftsführer im Verband der Automobil Tuner, am Freitag bei der Eröffnung der Tuningmesse "Essen Motor Show".

"Wir gehen davon aus, dass sich diese Quote langfristig auch auf E-Fahrzeuge übertragen lässt." Zu der großen deutschen Tuning- und Motorsportmesse pilgern Jahr für Jahr auch viele Österreicher. Heuer dürfen sich die Besucher auf mehr als 500 Aussteller freuen. Insgesamt werden vom 2. bis zum 10. Dezember deutlich mehr als 300 000 Fans erwartet.

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Bei E-Autos liegt die Optik im Fokus

Bei Elektroautos werde es vor allem um optisches Tuning gehen, erwarten Fachleute: Spoiler und Sonderlackierungen, auffällige Folien für die Außenhaut, hochwertige Felgen oder edle Ausstattung für den Innenraum - ein künftiges Millionengeschäft. Auf den Fotos ist anhand des Tesla Model S von Prior Design gut zu sehen, wohin die Reise geht.

Bei der Messe gibt es Designstudien und 2018er Elektro-Serienfahrzeuge vieler Hersteller zu sehen. Daneben gibt es das traditionelle Programm liebevoll aufbereiteter und in der Leistung gesteigerter Fahrzeuge mit Verbrennermotoren fast aller Marken.

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Sonderausstellung zum Jubiläum

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Messe werden in einer Sonderausstellung rund 250 leistungsstarke Liebhaberfahrzeuge gezeigt. Zu den Klassikern zählt der ab 1987 gebaute Ferrari F 40, der mit fast 500 PS Tempo 321 schafft, genauso wie der Ford GT 40 aus den 1960er Jahren. Eine moderne Alternative ist ein 330 Stundenkilometer schneller McLaren-Mercedes von 2009 mit 650 PS ohne Dach und Windschutzscheibe. Für den Fahrer sei das wegen des enormen Winddrucks nur mit Helm erträglich, sagte Stefan Eck vom Veranstalter Siha. Etwa 200 der 250 gezeigten Wagen stehen auch zum Verkauf.

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