Neuer Crossover
VW T-Roc: "Golf-SUV" offiziell vorgestellt
wenige Wochen vor dem Start der IAA in Frankfurt den neuen T-Roc offiziell vorgestellt. Seine Weltpremiere feiert das "Golf-SUV" dann im Rahmen der weltgrößten Automesse (14. b
is 24. September 2017). Doch der Hersteller will seinen jüngsten Spross ohnehin nicht als SUV eingeordnet sehen. VW spricht von einem CUV, also einem Crossover Utility Vehicle. Dennoch passt der T-Roc genau ins Beuteschema von SUV-Kunden. Kein Wunder, schließlich
verwendet er die selbe Plattform wie
/
,
,
,
und Q2. Da der Tiguan in der aktuellen Generation auf knapp 4,50 Meter gewachsen ist, bleibt darunter eine passende Lücke, die nun besetzt wird. Von den Abmessungen her erinnert der T-Roc stark an den 4,19 Meter langen
. Mit einer Länge von 4,23 Metern und einer Breite von 1,82 Metern ist der Newcomer fast genauso lang und breit wie ein aktueller
(
4,26 Meter
).
Bei der Höhe (1,54 Meter) überragt er den kompakten Plattformspender jedoch deutlich. Beim Kofferraumvolumen (T-Roc: 425
bis 1.29
0 Liter) liegen die beiden wieder auf Augenhöhe mit kleinen Vorteilen für den CUV. Und obwohl auch der Radstand (2,59 Meter) identisch ausfällt, dürfte das SUV aufgrund seiner Höhe ein etwas besseres Raumgefühl vermitteln.
Design
VW setzt beim T-Roc auf ein
progressiveres Design als bei Golf, Tiguan oder Touran
So
erinnert der breite und flache Grill, der in die Schweinwerfer übergeht stark an den
. Seitlich gibt es SUV-typische Zutaten wie ausgestellte Radhäuser, eine erhöhte Bodenfreiheit und große Räder. Die Seitenschweller und der angedeutete Unterfahrschutz (vorne und hinten) betonen den robusten Charakter zusätzlich. Am Heck fallen vor allem die sich nach innen verjüngenden, zweigeteilten LED-Rückleuchten auf. Darüber hinaus gibt es einen Dachkantenspoiler sowie einen angedeuteten Diffusor. Während das Tagfahrlicht stets über LED-Technologie verfügt, kosten die Voll-LED-Scheinwerfer Aufpreis. Alles in allem wirkt der T-Roc sehr modern und für einen Volkswagen ziemlich mutig gezeichnet. Damit könnte der Hersteller neue Kunden für sich gewinnen, denen ein herkömmlicher Golf bisher zu bieder war. Die Interessenten dürfen sich auch über zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten wie Zweifarbenlackierung und diverse Exterieur-Pakete freuen.
Innenraum
Im
Cockpit
bleiben große Überraschungen zwar aus, dennoch geht es für einen VW auch hier vergleichsweise mutig zu. So nehmen zahleiche Elemente wie das Dashboard, die Verkleidung der Mittelkonsole, Teile der Türverkleidung oder die Sitzflächen auf Wunsch die Farbe der Außenlackierung auf. Das bringt ordentlich Farbe in die ansonsten klar strukturiere Cockpitlandschaft. Technisch stehen alle Multimedia- und Online-Funktionen
des normalen Golf
zur Verfügung.
Das Infotainmentsystem "
Composition
Colour" mit 6,5-Zoll-Touchscreen ist immer Serie.
Zu den verfügbaren Highlights zählen das virtuelle Cockpit (digitales Kombiinstrument), ein – wie im neuen
und der 2.0 TSI mit 190 PS. Bei den Dieselmotoren geht es mit dem 115 PS starken 1,6 TDI los. Der 2,0 TDI bringt es
auf 150 PS oder
190 PS
. Bei den beiden 190 PS
starken
Top
-Modellen zählen
der Allradantrieb (4Motion) und das DSG zur Serienausstattung, für weitere Motoren ist
der Allrad
gegen Aufpreis erhältlich. Neben d
em manuellen Sechsganggetriebe wird VW auch das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG für weitere Motoren anbieten (siehe Liste unten).
Fazit und Verfügbarkeit
Mit dem T-Roc schließt VW eine Lücke im boomenden SUV-Segment, die der gewachsene Tiguan hinterlassen hat. Das mutige Design dürfte bei vielen Interessenten, denen ein Golf schlichtweg zu bieder ist, gut ankommen. Und auch die Größe dürfte für viele genau passen. Denn die Parkplatzsuche in der Stadt dürfte sich mit dem T-Roc nicht allzu schwer gestalten, hinzu kommt die bessere Übersicht aufgrund der erhöhten Sitzposition. Preislich dürfte der Aufschlag zu einem gleich motorisierten Golf in etwa 2.000 Euro betragen. Damit liegt der T-Roc in etwa auf dem Niveau
des Golf
Variant. Laut Porsche Österreich wird er genau im 20.000 Euro Segment
posistioniert
. Die genauen Preise werden erst beim Bestellstart im Herbst verraten.
Einziges Problem könnte werden, dass sich eine konzerninterne Kannibalisierung kaum vermeiden lassen wird. Denn Seat
Ateca
, Skoda
Karoq
und Audi Q2 sind ganz ähnlich gestrickt.
Die ersten Modelle sollen im November zu den heimischen Händlern rollen. Der Name setzt sich übrigens wie folgt zusammen:
Das „T“ ist eine Anlehnung an die SUV-Modelle
Tiguan und Touareg, das "Roc" ist
eine Ableitung des englischen „Rock“ und
steht laut VW für die Positionierung des T-Roc als Crossover.
Noch mehr Infos über Volkswagen finden Sie in unserem
.
Motoren/Antriebe im Überblick
• 1.0 TSI, 85 kW / 115 PS, 200
Nm
, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb
• 1.5 TSI, 110 kW / 150 PS, 250
Nm
, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb
• 1.5 TSI, 110 kW / 150 PS, 250
Nm
, 7-Gang-DSG, Frontantrieb
• 1.5 TSI, 110 kW / 150 PS, 250
Nm
, 7-Gang-DSG, 4Motion
• 2.0 TSI, 140 kW / 190 PS, 320
Nm
, 7-Gang-DSG,
4Motion
• 1.6 TDI, 85 kW / 115 PS, 250
Nm
, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb
• 2.0 TDI, 110 kW / 150 PS, 340
Nm
, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb
• 2.0 TDI, 110 kW / 150 PS, 340
Nm
, 6-Gang-Getriebe,
4Motion
• 2.0 TDI, 110 kW / 150 PS, 340
Nm
, 7-Gang-DSG, Frontantrieb
• 2.0 TDI, 110 kW / 150 PS, 340
Nm
, 7-Gang-DSG,
4Motion
• 2.0 TDI, 140 kW / 190 PS, 400
Nm
, 7-Gang-DSG,
4Motion