Michelin schrieb im Halbjahr Verlust
Grund für den Einbruch sei die weltweit - mit Ausnahme von China - deutlich eingebrochene Nachfrage. Der Absatz ging um 23 Prozent zurück. Vor allem betroffen seien das Erstausrüstungsgeschäft und der Bereich Lkw-Reifen. Die Lagerbestände hätten aber mittlerweile wieder ein normales Level erreicht, erklärte Geschäftsführer Michel Rollier. Von einer Belebung des Geschäfts könne aber noch nicht gesprochen werden.
Michelin begründete den Verlust auch mit hohen Restrukturierungskosten. Das Unternehmen will in diesem Jahr besonders seine Kapitallage im Blick behalten. In den ersten sechs Monaten erzielte es einen positiven Cash Flow von 575 Mio. Euro. Seine Nettoverbindlichkeiten reduzierte der Reifenhersteller zu Ende des ersten Halbjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,7 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro.