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Avistria Olivenöl aus Istrien: Österreichische Präzision trifft istrische Leidenschaft
Das Unternehmer-Ehepaar Nemetschke hat geschafft, was kaum jemandem gelingt: Mit ihren Olivenölen Buža, Leccino, Istrian Blend und Istarska Bjelica der Marke Avistria holten sie bei der New York International Olive Oil Competition 2025 gleich vier Gold Awards. Damit zählt ihre istrische Plantage in Sveti Lovreč (Kroatien), einem früheren venezianischen Bischofssitz, endgültig zu den internationalen Top-Adressen für Premium-Olivenöl.
Vom Investmentbanker zum Olivenbauern
In und um Sveti Lovreč bewirtschaften der ehemalige Investment-Banker und die Unternehmensberaterin heute mehrere Plantagen mit einer Größe von etwa 35 Hektar mit circa 400 zum Teil jahrhundertealten Olivenbäumen, die sie mit rund 9.000 Jungpflanzen ergänzt haben. Der Fokus liegt auf autochthonen istrischen Sorten und seltenen, pikanten italienischen Varietäten. Produziert wird ausschließlich „grünes“, früh geerntetes Olivenöl, das einen besonders hohen Polyphenolgehalt aufweist – ein Zeichen intensiver Aromen und antioxidativer Kraft. „Die Ernte 2025 erfolgte wie im Vorjahr bereits Ende September, und wir erwarten auch heuer wieder bei geringer Ölausbeute (rund 2.000 Liter) eine hervorragende Qualität“, meint Nemetschke. Und während wir zwischen alten Steinmauern und naturnah gepflegten Baumreihen der weitläufigen Olivenbaum-Haine spazieren, ergänzt der Oilvenbauer lachend: „Unser Zielertrag liegt bei 25.000 Litern.“ Die Zusammenarbeit erfolgt mit einer sehr guten Ölmühle, wo die Oliven gleich nach der Ernte mit Kern gepresst werden. Ohne Filtration wird das Öl anschließend mit einem neuen Verfahren schonend fermentiert. Die Abfüllung erfolgt in Eigenregie nach eigenem Qualitätskodex, dem „Codex Avistriae“, der strengste Standards von der Ernte bis zur Abfüllung garantiert.
Österreichischer Familienbesitz mit mediterraner Vision
Die Olivenbaum-Plantagen sind zu 100 Prozent in österreichischem Familienbesitz. Eigentlich wollte Rudolf Nemetschke seltene Nutztierrassen im Salzkammergut züchten; da er aber kein Landwirt war, rückte der Traum vom eigenen Bauernhof auf Grund der heimischen gesetzlichen Auflagen in weite Ferne. Doch seine Liebe zur Landwirtschaft blieb – und seine liebste Urlaubsregion Istrien im heutigen Kroatien besiegelte das Schicksal. „In den Jahren 2013 bis 2014 wurden die landwirtschaftlichen Flächen, die einst der jugoslawische Staat „bewirtschaftete“, an die rechtlichen Eigentümer restituiert, und wir konnten danach den Einheimischen einige Flächen abkaufen“, erzählt der erfolgreiche Olivenbauer, ein Paradebeispiel für unternehmerische Leidenschaft über Landesgrenzen hinweg. Schon 2023 hatte Avistria bei der NYIOOC siebenmal Gold geholt und wurde vom deutschen Gourmetmagazin Der Feinschmecker unter die Top 30 Olivenöle weltweit gereiht. Selbst der steirische Starkoch Johann Lafer, bekennender Istrien-Fan, zeigte sich von den Ölen beeindruckt.
Premiumqualität zu Ab-Hof-Preisen
Erhältlich ist das Olivenöl in heimischen Spezialitätengeschäften, u. a. in der Vinothek St. Stephan in Wien sowie in St. Wolfgang und Bad Ischl. Darüber hinaus erfolgt der Vertrieb der Avistria-Olivenöle in Österreich ab sofort über den neuen Webshop www.avistria.at zu einheitlichen „Ab-Hof-Preisen“.