Europas Leitbörsen überwiegend leicht im Plus
Im Frühhandel hatten noch schwache Daten aus dem Euroraum auf der Stimmung gelastet. Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im Mai leicht eingetrübt. Vor allem Frankreich enttäuschte: Sowohl in der Industrie als auch bei den Dienstleistern fielen die Einkaufsmanagerindizes unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Damit befinden sie sich auf Schrumpfungskurs.
In einer Branchenbetrachtung präsentierten sich Medien- und Autowerte fest. Leichter tendierten hingegen Bankentitel. Die italienischen UniCredit und Intesa San Paolo verbuchten jeweils Kursabschläge von 1,4 Prozent.
Anteile des britischen Logistikers Royal Mail fielen nach enttäuschenden Geschäftszahlen um satte 9,74 Prozent. Papiere von GDF Suez verteuerten sich um 1,58 Prozent. Analysten von Morgan Stanley hatten die Aktie des Strom- und Gaskonzerns auf "Overweight" angehoben.
SABMiller zogen 3,45 Prozent an. Der Bierdurst in den Schwellenländern rettete die Bilanz des Brauereikonzerns. Während der Betriebsgewinn in Europa im Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende März) um 10 Prozent absackte, wurde in Afrika und Lateinamerika deutlich mehr Geld verdient. Weltweit stieg der Überschuss dadurch um 4 Prozent auf 3,4 Mrd. Dollar, so der Hersteller von Pilsner Urquell, Grolsch und Miller. Der Umsatz sank leicht auf 34 Mrd. Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.