Finnair auch am Dienstag praktisch flugunfähig
Das Unternehmen versucht, zumindest die wichtigsten Charterflüge mit Hilfe von Führungspersonal durchzuführen. Einen Teil der Finnair-Passagieren übernahmen andere Fluglinien, darunter SAS, Lufthansa, airBaltic und auch die Lufthansa-Tochter AUA. Die SAS-Tochter blue1 und das Privatflugunternehmen Finncomm führten auch Extraflüge durch. Außerdem sprangen für Inlandspassagiere die finnischen Staatsbahnen ein und verlängerten Garnituren sowie setzten Sonderzüge auf den Fahrplan.
Die finnischen Piloten sind seit Jahresbeginn ohne formelle Arbeitsverträge. Sie befürchten, angesichts bereits angekündigter Sparmaßnahmen in Zwangsurlaub geschickt oder - mangels Vertrag - überhaupt kurzfristig gekündigt zu werden. Finnair nannte bezüglich der Kosten des Streiks bisher keine Zahlen - die daraus entstehenden Verluste der ohnehin angeschlagenen Airline dürften sich täglich jedenfalls in Millionenhöhe Euro belaufen.