Griechische Staatsbedienstete streiken
Ministerien, Finanzämter und auch viele staatliche Schulen blieben am Mittwoch geschlossen. Ärzte behandelten in staatlichen Krankenhäusern nur Notfälle, teilte die Gewerkschaft der Staatsbediensteten ADEDY mit. Die Demonstrationen verliefen friedlich. Der Streik soll am Donnerstag weitergehen. Die Beteiligung fiel zunächst geringer aus als von den Gewerkschaften erhofft. Um die Mittagszeit versammelten sich im Zentrum Athens nur etwa 2000 Menschen. "Das ist enttäuschend", sagten übereinstimmend ADEDY-Mitglieder der Nachrichtenagentur dpa.
Auswirkungen im Bereich Tourismus und Verkehr hatten die Arbeitsniederlegungen nicht. Fähren, Bahnen und die U-Bahnen fuhren normal. "Wir streiken heute nicht", sagte ein Aufseher auf der Akropolis. Auch viele Schulen hatten auf. "Wir können uns keinen Streik mehr leisten. Uns reicht das Geld nicht", sagte Simos Miltiadou, ein Volksschullehrer im Athener Stadtteil Vyron. Der Flugverkehr verlief normal, teilte der Airport Athen mit.