Jeder dritte deutsche WhatsApp-Nutzer will weg
Nach der Übernahme von WhatsApp durch das soziale Netzwerk Facebook in der vergangenen Woche ist die Meinung über die Auswirkungen des Kaufs jedoch gespalten. Während ein Drittel einen Wechsel für möglich hält, sieht mehr als die Hälfte der Befragten den Kauf als unkritisch und will bei WhatsApp bleiben. Jeder Fünfte hat dazu noch keine abschließende Meinung. Nur ein kleiner Teil aller Befragten ist sich sicher, den Messenger in Zukunft nicht mehr zu verwenden.
Fragt man die Wechselwilligen nach den Gründen, so sind es vor allem die Unsicherheit der Daten und die Möglichkeit, dass Facebook Zugriff auf die persönlichen Handydaten bekommen könnte. Werbung, Kosten oder eine schlechtere Benutzerfreundlichkeit spielen nur am Rande eine Rolle.
Alternativen, die einen ähnlichen Dienst wie WhatsApp bieten, werden aktuell noch kaum benutzt. Mit vier Prozent ist dabei die Schweizer App Threema das noch am weitesten verbreitete Programm unter den Befragten. Allerdings rangiert die App hinter Skype nur auf Platz drei der möglichen Alternativen.