Enduro-Zulassungen

Abgas-Affäre: KTM weist Vorwürfe zurück

26.05.2026

Bei PS und Abgaswerten der Enduros werde getrickst, behaupten Kritiker. KTM weist die Vorwürfe zurück.

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Am Dienstag kamen Medienberichte über "Alibi-Zulassung" bei KTM-Enduro-Motorrädern auf. Es geht um PS und Abgaswerte. Der Vorwurf: Der österreichische Motorradbauer verkaufe Bikes mit einer Zulassung, die nicht für den eigentlichen Einsatz gedacht sei. Händler vermarkteten dabei einen Umbau, mit dem das Motorrad nicht zugelassen werden dürfe. KTM weist die Vorwürfe zurück.

Whistleblower als Quelle

Eine Untersuchung von Climate Whistleblowers (CW) und einem Konsortium europäischer Medien soll zeigen, dass „KTM die systematische Entdrosselung einer gesamten Reihe seiner Motorräder ermöglicht, noch bevor diese die Kundinnen und Kunden erreichen“, steht in Medienberichten.  

Ein großer Teil der Tausenden zugelassenen KTM-Enduro-Motorräder dürfe nicht straßentauglich und dennoch dort unterwegs sein, so Medien wie ZDF, "Le Monde", "Der Spiegel" und "El Pais".

KTM widerspricht der Darstellung

KTM, das dem börsennotierten Unternehmen Bajaj Mobility AG gehört, wies die Vorwürfe zurück und erklärte, alle Enduro-Modelle würden in straßenzugelassenem Zustand verkauft. Falls es spätere Modifikationen für Wettbewerbszwecke gebe, so würden diese ausschließlich von Händlern auf Wunsch der Kundschaft vorgenommen. Auf Renn- und Trainingsstrecken dürfen Enduros in Österreich ungedrosselt fahren.

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