Mit 1. April

Preis-Schock: DIESE Handytarife werden wieder teurer

24.03.2026

Zwei von drei Handy-Kunden müssen ab April mehr zahlen. Grund ist die Anpassung der Tarife an die allgemeine Teuerung, konkret den Verbraucherpreisindex (VPI). 

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Wie jedes Jahr im April nutzen die großen Netzbetreiber die sogenannten Wertsicherungsklauseln, um ihre Tarife an die Inflation anzupassen. Doch während Kunden von A1, Magenta und Drei mit Mehrkosten rechnen müssen, gibt es auch Anbieter, die die Preise nicht erhöhen.

So stark steigen die Preise

Grundlage für die Erhöhungen ist der Verbraucherpreisindex (VPI). Da die Inflation im vergangenen Jahr zwar gesunken, aber immer noch spürbar vorhanden war, passen die Marktführer ihre Grundgebühren nun entsprechend an.

  • A1 und Magenta: Beide Branchenriesen erhöhen ihre monatlichen Grundentgelte um 3,5 Prozent. Bei A1 betrifft dies nicht nur die Kernmarke, sondern auch Tochtermarken wie bob und Red Bull Mobile. Magenta beschränkt die Erhöhung laut eigenen Angaben auf die Grundgebühr, während Zusatzpakete und die Servicepauschale in diesem Schritt oft unverändert bleiben.
  • Drei (Hutchison): Hier könnte der Preisschock für manche Kunden am heftigsten ausfallen. Da der Anbieter im Vorjahr auf eine Indexanpassung verzichtet hatte, wird nun teilweise „nachgeholt“. Je nach Vertragsabschluss müssen Kunden von Drei mit Steigerungen zwischen 1 und bis zu 6,5 Prozent rechnen. Rund 60 Prozent der Vertragskunden sind von diesen Klauseln betroffen.

Kein Sonderkündigungsrecht für Betroffene.

Da die Indexklauseln bereits bei Vertragsabschluss im „Kleingedruckten“ akzeptiert wurden, löst die Erhöhung kein außerordentliches Kündigungsrecht aus. Wer in einem laufenden Vertrag mit Bindung steckt, muss die Teuerung vorerst hinnehmen. Lediglich Kunden mit Tarifen ohne Bindung können jederzeit die Reißleine ziehen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
 

Diskonter ziehen nicht mit

Anbieter wie HoT, spusu, yesss!, Georg oder Liwest Mobil verzichten traditionell auf Wertsicherungsklauseln. Hier bleibt der Preis, der bei Abschluss vereinbart wurde, in der Regel stabil – oder sinkt bei neuen Aktionen sogar, während das Datenvolumen steigt.