Strabag steigerte 2009 Umsatz und Gewinn
Der Umsatz legte von 12,23 Mrd. Euro (2008) auf 12,55 Mrd. Euro zu. Das Konzernergebnis stieg von 157,0 Mio. Euro auf 161,5 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 73.008 auf 75.548. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um fünf Prozent von 269,9 Mio. Euro auf 282,8 Mio. Euro zu, die Leistung sank um fünf Prozent von 13,74 Mrd. Euro auf 13,02 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand stieg aber per Ende 2009 um fünf Prozent auf 14 Mrd. Euro.
Die Strabag will sich nun außerhalb Europas neue Märkte suchen und in "Nischensegmente wie den Eisenbahnbau oder den Wasserstraßenbau eintreten" heißt es in der Aussendung. Auch will das Unternehmen "durch Konjunkturprogramme finanzierte Aufträge im Verkehrswege- und Ingenieurbau" nutzen, um die geringere Nachfrage des privaten Sektors auszugleichen. 2010 soll die Leistung "nur geringfügige Änderungen gegenüber dem abgelaufenen Jahr zeigen".
Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner ist nun für 2012 weniger pessimistisch als früher. Der Auftragspolster der Strabag sei zuletzt sogar auf 14 Mrd. Euro gestiegen. Auch erwartet Haselsteiner, dass die öffentliche Hand 2012 im Kampf gegen Arbeitslosigkeit auf Bauinvestitionen setzen wird. Daher sei von einer weiter stabilen Entwicklung auszugehen. In Summe könnte der Abschwung "weniger heftig werden als befürchtet".