Twitter-Aktie rauscht 18 Prozent in die Tiefe
Im regulären Handel an der New Yorker Börse wechselten zehnmal so viele Twitter-Aktien den Besitzer wie an einem durchschnittlichen Tag. Hintergrund ist der Ablauf einer Haltefrist für Alteigentümer ein halbes Jahr nach dem Börsengang. Die Mitgründer Jack Dorsey und Evan Williams sowie Firmenchef Dick Costolo hatten jedoch erklärt, ihre Anteile bis auf Weiteres behalten zu wollen.
Twitter hatte seine Aktien im November für 26 Dollar das Stück verkauft. Der Kurs kletterte sofort nach dem Handelsstart und knackte am Zweiten Weihnachtstag die Marke von 73 Dollar. Seitdem geht es abwärts, weil die Nutzerzahl von Twitter in den Augen vieler Börsianer zu langsam wächst. Erst in der Vorwoche hatte die Aktie nach der Präsentation des Geschäftsberichts für das erste Quartal kräftig eingebüßt.
Hintergrund für die schwache Kursentwicklung ist, dass die Nutzerzahl von Twitter in den Augen vieler Börsianer zu langsam wächst. Im vergangenen Quartal stieg die Zahl der Nutzer von 241 auf 255 Millionen. Zugleich verbuchte der Kurznachrichtendienst einen Verlust von 132 Mio. Dollar.