Ukraine-Krise überschattet IWF-Ausblick
Als Anker des globalen Wachstums sieht der Währungsfonds die Industriestaaten und allen voran die USA. In den Schwellenländern werde die wirtschaftliche Entwicklung dagegen unter anderem durch den geldpolitischen Kurswechsel der US-Notenbank Federal Reserve gebremst.
Die Aktivität der Weltwirtschaft habe sich im zweiten Halbjahr 2013 verstärkt und werde sich 2014 und 2015 weiter verbessern, erklärte der Währungsfonds vor seiner am Donnerstag beginnenden Frühjahrstagung in Washington.
Nach einem Wachstum von drei Prozent im vergangenen Jahr prognostiziert der IWF für 2014 einen Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung um 3,6 Prozent. Im Jahr 2015 soll die Weltwirtschaft demnach um 3,9 Prozent zulegen.
Der Währungsfonds schraubte seine Wachstumserwartungen im Vergleich zum letzten Ausblick im Jänner allerdings leicht um 0,1 Prozentpunkte herunter.