US-Börsen leichter - Schwache Arbeitsmarktdaten
In den USA ist die Beschäftigung im Privatsektor im Mai weniger als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat seien 179.000 neue Stellen geschaffen worden, teilte der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) mit. Finanzanalysten hatten mit einer Zunahme um 210.000 Jobs gerechnet.
Im späteren Handelsverlauf steht noch der Monatsbericht der US-Notenbank (Beige Book) zur Veröffentlichung an, welcher Impulse liefern könnte.
Auf Unternehmensebene rückten Werte aus der zweiten Reihe ins Blickfeld der Akteure. Aktien von FuelCell Energy brachen 13,50 Prozent ein, nachdem der Anlagenbauer für die Herstellung von Brennstoffzellen den Verlust im zweiten Quartal ausgeweitet hatte.
Ebenfalls im Zentrum der Aufmerksamkeit standen Aktien des Lebensversicherers Protective, nachdem publik wurde, dass der japanische Konkurrent Dai-ichi den US-Versicherer in einem 5,7 Milliarden Dollar schweren Deal übernehmen will. Protective-Anteilsscheine sprangen um knapp 18 Prozent in die Höhe.
Im Dow Jones veränderte sich bis dato keiner der 30 US-Blue-Chips um mehr als ein Prozent. McDonalds gewannen 0,7 Prozent und kletterten damit an die Dow-Spitze. Cisco fielen am anderen Ende um 0,67 Prozent.