Verbraucherstimmung in Deutschland kühlt leicht ab
Die zunehmende Angst vor Arbeitslosigkeit und steigende Energiepreise haben die Verbraucherlaune in Deutschland im November leicht getrübt. Mehr Menschen als noch im Oktober befürchteten, künftig weniger Geld zur Verfügung zu haben, heißt es in der GfK-Konsumklimastudie.
Erstmals seit sieben Monaten schätzen die Verbraucher auch die Konjunkturentwicklung skeptischer ein. Nur die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen habe sich stabilisiert. Für Dezember rechnet GfK-Autor Rolf Bürkl mit einer weiteren Verschlechterung des Konsumklimaindex von 4,0 auf 3,7 Punkte.
Trotzdem werde "der private Konsum in diesem Jahr die wesentliche Stütze der Konjunktur bleiben", betonte der Marktforscher. Vor einem Jahr war der Konsumklimaindex bei nur 1,9 Punkten gelegen.