Erfolgreiche Frauen
Weltfrauentag: Lassen sich Karriere & Familie in der Hotellerie vereinbaren
05.03.2026Drei Erfolgsgeschichten im Steigenberger Hotel Herrenhof Wien zeigen, wie unterschiedlich die Karrieren von Frauen in der Hotellerie verlaufen können. Besonders für viele Frauen war die Hotellerie lange Zeit ein Berufsfeld, in dem die eigene Familie schwer Platz fand.
Zum Internationalen Frauentag 2026 erzählt das Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien eine andere Geschichte und setzt damit ein Zeichen.
Engagierte Mitarbeiterinnen machen sichtbar, dass eine eigene Karriereplanung in der Hotellerie als Mutter möglich ist und dass die „Starken Frauen im Steigenberger Hotel Herrenhof“ eine große Zukunft haben. Unter der Führung von Generaldirektorin Elisabeth Perwanger zeigt das Luxushotel, dass Karriere und Familie kein Widerspruch sein müssen: Mit klaren Strukturen, Female Empowerment Programmen und mutigen Entscheidungen getreu dem Motto »einfach möglich machen« schafft die erfahrene Managerin Rahmenbedingungen, die es auch Müttern ermöglichen, erfolgreich in der anspruchsvollen Welt der gehobenen Hotellerie zu arbeiten. Damit beweist sie nicht nur Haltung, sondern auch Wirkung.
Unterstützung – Sara Al-Salakhi: Karriere mit klarer Planung
Ambition & Rückhalt. Sara Al-Salakhi ist Director of Sales für die Region Austria und Eastern Europe und betreut unter anderem das Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien. Begonnen hat sie an der Rezeption. Sie hat eine siebenjährige Tochter, die sie alleine großzieht. Früh war ihr klar, dass sie jung Mutter werden und beruflich aktiv bleiben möchte. Deshalb setzte sie sich rechtzeitig mit ihrer Karriereplanung auseinander und nutzte Weiterbildungsangebote. Direktorin Elisabeth Perwanger rät ebenfalls, Weiterbildungen und digitale Tools gezielt einzusetzen, um Karriereschritte zu planen und den Wiedereinstieg zu erleichtern.
Sara hielt ihren Mutterschutz bewusst kurz. Die Zeit war geprägt von wenig Schlaf, Organisation und Abstimmungen. „Das war kein Spaziergang. Würde ich es wieder so machen? Definitiv!“ Wichtig sind für sie ein starkes Team, klare Prozesse und eine verständnisvolle Führung, die sie auch als Mutter sieht. Der Austausch mit ihrer Chefin habe ihr gezeigt, dass es Teil von Erziehung ist, Kindern vorzuleben, dass man ambitioniert und erfolgreich sein darf.
Daniela Lovenjak: Wiedereinstieg mit Perspektive auf Karriere
Mut & Entwicklung. Daniela Lovenjak ist Assistant to the General Manager im Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien. Sie startete mit der Ausbildung zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin, arbeitete an der Rezeption und in der Reservierung und wechselte 2012 ins Hotel. 2017 wurde sie Reservation Managerin.
2021 wurde sie Mutter und kehrte nach sechs Monaten geringfügig zurück. „Der Wiedereinstieg war für mich eine Möglichkeit, aus dem Mama-Alltag etwas ausbrechen zu können.“ In dieser Zeit unterstützte sie Direktorin Elisabeth Perwanger und die HR-Abteilung. Im Oktober 2023 trat sie ihre heutige Stelle an. Das Zeitmanagement war anfangs fordernd, dennoch war der Wechsel nach über zehn Jahren in der Reservierung richtig. „Ich liebe meine Tätigkeiten und bin bestrebt, noch viel mehr zu erreichen.“ Offene Gespräche, realistische Grenzen und Eigeninitiative seien entscheidend. Bereits vor dem Mutterschutz wurden ihre nächsten Karriereschritte fixiert – das gab Planungssicherheit.
Dorota Nücken & Justyna Zlocka-Krawczyk: Geteilte Verantwortung
Jobsharing. Im Oktober 2023 kehrte Dorota Nücken als junge Mutter ins Steigenberger Hotel Herrenhof zurück. Vollzeit war mit kleinen Kindern nicht möglich. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Justyna Zlocka-Krawczyk entwickelte sie ein Job-Sharing-Modell, das nach einem Gespräch mit Generaldirektorin Elisabeth Perwanger umgesetzt wurde. Heute teilen sie sich die Leitung des Housekeepings: Dorota verantwortet strategische Themen, Verwaltung, Einkauf und Personal, Justyna das operative Tagesgeschäft und Front-of-House. Klare Zuständigkeiten, Transparenz und regelmäßiger Austausch sind die Basis.
Beide Frauen haben Kinder im Kindergartenalter und wissen, wie schnell ungeplante Herausforderungen den Alltag verändern können. Umso wichtiger sind für sie die Unterstützung ihrer Familien und eine verständnisvolle Führung. Auch Direktorin Elisabeth Perwanger kennt diese Schwierigkeiten: „Bei unserem ersten Kind habe ich einige Monate pausiert und nur freiberuflich Projekte betreut. Im Anschluss habe ich einige Jahre auf vier Tage reduziert. Wir hatten kein Familiennetzwerk in den Städten, in denen wir gelebt haben und waren daher auf Babysitter und Tagesmütter angewiesen.“ Dorota betont: „Ohne diese Unterstützung wäre Job-Sharing in dieser Form in vielen anderen Luxushotels nicht denkbar.“