Wiener Börse am Nachmittag weiter im Minus
Kursverluste gab es auch an den meisten europäischen Börsen zu verbuchen. Marktteilnehmern verwiesen zum einen auf Gewinnmitnahmen und zum anderen auf enttäuschende Quartalszahlen von Google und Microsoft vom Donnerstagabend. Konjunkturseitig blieb der Datenkalender zum Wochenschluss weitgehend leer.
In Wien rückten Wolford in den Fokus, nachdem der Vorarlberger Strumpfhersteller in der Früh seine bereits im Juni veröffentlichten, vorläufigen Jahreszahlen bestätigt hatte. Wolford ist im Geschäftsjahr 2012/13 in die Verlustzone gerutscht und will seinen Aktionären daher keine Dividende zahlen. Unterm Strich blieb ein Verlust von 2,8 Mio. Euro, im vorangegangenen Geschäftsjahr stand noch ein Gewinn von 1,3 Mio. Euro zu Buche. Wolford legten 1,23 Prozent auf 18,90 Euro.
Unter den Indexschwergewichten gaben Erste Group deutliche 2,12 Prozent auf 21,05 Euro ab. Der Branchenkollege Raiffeisen stieg indessen von 1,88 Prozent auf 22,20 Euro und konnte sich damit dem positiven europäischen Branchentrend anschließen.