Wiener Börse schließt etwas fester
Wie bereits am Vortag wurde die Wiener Börse auch am Mittwoch von den nachlassenden Sorgen um einen US-Militärschlag gegen Syrien gestützt. Ansonsten blieb die Nachrichtenlage am Berichtstag äußerst dünn. Weder gab es neue Unternehmenszahlen noch wurden impulsgebende Konjunkturdaten veröffentlicht.
Im Wiener prime market setzten sich die Titel des Impfstoffherstellers Valneva mit einem plus von 5,56 Prozent auf 3,21 Euro an die Spitze der Kurstafel. Die Verbund-Aktien knüpften unterdessen in einem starken europäischen Branchenumfeld an ihre deutlichen Vortagesgewinne an und gingen mit einem weiteren Kursgewinn von 5,30 Prozent bei 16,90 Euro aus dem Handel. EVN legten 2,09 Prozent auf 10,94 Euro zu.
Klare Verluste verbuchten SBO mit einem Minus von 1,47 Prozent auf 83,85, nachdem die Analysten von Goldman Sachs das Kursziel der Ölfeldausrüster-Aktien von 95 auf 94 Euro reduziert hatten. Die rote Laterne im prime market wurde aber von UNIQA gehalten, die sich um 2,73 Prozent auf 10,02 Euro verbilligten.