Wiener Börse schließt sehr fest, ATX plus 3%
Auch das europäische Umfeld schloss mit Kursgewinnen. Für Auftrieb sorgten solide deutsche Arbeitsmarktdaten. Hinzu kamen Marktteilnehmern zufolge Hoffnungen auf eine weiterhin lockere Geldpolitik in Europa. Diese wurden durch geringer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten geschürt.
Die Inflationsdaten und die damit verbundenen Erwartungen der Anleger beflügelten europaweit vor allem Bankwerte. Im Einklang mit dem sehr festen europäischen Branchentrend zogen Erste Group um deutliche 6,05 Prozent auf 27,00 Euro an. Auch Raiffeisen gewannen 5,11 Prozent auf 26,87 Euro. Ungarischen Medienberichten zufolge hat die teilstaatliche ungarische Szechenyi Commercial Bank ein Übernahmeangebot für die ungarische Raiffeisen-Tochter gelegt. Die RBI will dieses "Marktgerücht" nicht kommentieren, sagte RBI-Sprecherin Ingrid Krenn-Ditz zur APA.
Starke Kursgewinne konnte auch die Telekom Austria einstreifen, die Aktien kletterten bis Handelsschluss um satte 7,81 Prozent auf 5,92 Euro nach oben. Wie das Unternehmen A1 Telekom Austria bekannt gegeben hatte, müssen "bob"-Kunden künftig mehr fürs Telefonieren und Surfen am Handy bezahlen.