Zumtobel: Konzernumbau drückt Gewinn
Die Zumtobel Group setzt ganz auf LED, der Umsatz daraus stieg um 56 Prozent auf 139,3 Mio. Euro. Damit wurden Rückgänge in anderen Bereichen mehr als wettgemacht, der Gesamtumsatz legte um 4,6 Prozent auf 323,5 Mio. Euro (309,3 Mio. Euro) zu. Der LED-Anteil am Gesamtumsatz stieg im Jahresabstand von 28,9 Prozent auf 43,1 Prozent.
Die Kosten des Konzernumbaus sind im ersten Quartal mit 10 Mio. Euro in der Bilanz, nach Sonderkosten von 6,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das führte dazu, dass der operative Gewinn (EBIT) um 16,3 Prozent auf 9,1 Mio. Euro fiel, nach 10,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Ohne diese Sondereffekte hätte es ein Plus von 7,5 Prozent (auf 19,1 Mio. Euro) gegeben.
Die Sondereffekte betreffen im Wesentlichen Kosten für die Schließung der Fertigung in Landskrona (Schweden) und in Ennenda (Schweiz) sowie die Restrukturierung der Vertriebsorganisationen des Lighting Segments. In Landskrona soll das Werk bis Jahresende geschlossen werden, 155 Mitarbeiter sind betroffen. In Ennenda wird die Produktion bis Februar 2015 beendet, für die 115 Mitarbeiter gibt es einen Sozialplan.