Zumtobel 2013/14: Nettoverlust von 4,8 Mio. Euro

Der börsennotierte Leuchtenkonzern Zumtobel weist für 2013/14 wegen der Restrukturierung einen Jahresverlust nach Sondereffekten, Zinsen und Steuern von 4,8 Mio. Euro aus, nach einem Gewinn von 6,1 Mio. Euro 2012/13. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich. Die Aktionäre sollen eine höhere Dividende von 0,18 Euro je Aktie erhalten, nach 0,07 Euro.

Der Umsatz war stabil bei 1,25 Mrd. Euro (plus 0,3 Prozent), teilte Zumtobel mit. Im vierten Quartal seien Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenstruktur und der Auslastung der Werke eingeleitet worden. Dabei sollen, wie Anfang April angekündigt, weltweit bis zu 600 Mitarbeiter abgebaut und von den 18 Werken vier bis sechs Standorte geschlossen werden. Im Geschäftsjahr 2013/14 hätten sich die negativen Sondereffekte aus der Restrukturierung auf 35,5 Mio. Euro belaufen, nach 14,0 Mio. Euro im vorangegangenen Geschäftsjahr. Das bereinigte EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich auf 47,6 (35,7) Mio. Euro. Das nicht um Sondereffekte bereinigte EBIT wird mit 12,1 (21,7) Mio. Euro ausgewiesen.

"Wir sehen bereits heute erste positive Effekte aus einer verbesserten markenübergreifenden Zusammenarbeit und einer flachen, kundennahen Struktur", so Zumtobel-Chef Ulrich Schuhmacher.

Im Geschäftsjahr 2014/15 werde trotz des Wegfalls der Magnetik-Umsätze ein Umsatzplus von rund 3 Prozent und eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge von aktuell 3,8 Prozent auf 5 bis 6 Prozent erwartet, heißt es im Ausblick.

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