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Futter fürs Gehirn
Nicht nur unser Körper braucht Nahrung, damit er Leistung erbringt, auch unser Gehirn benötigt gesunde Energie, um optimal zu funktionieren. Genauer gesagt: Unsere Darmflora ist der Schlüssel zur geistigen Leistungsfähigkeit und psychischer Gesundheit. Was unsere Gehirnzellen wirklich brauchen und wie man sogar Erkrankungen des Gehirns durch richtige Ernährung vorbeugen kann, haben wir zusammengefasst.
Die Biochemie im Gehirn
Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O für unser Gehirn. Es holt sich nämlich seine Energie aus Zucker, formt Eiweißbausteine in Botenstoffe um, die gute Laune sowie innere Ruhe vermitteln, und baut mithilfe von Fettsäuren die Zellmembran. Vitamine und Mineralstoffe helfen dem Gehirn außerdem, den Energiestoffwechsel zu beschleunigen. Einige B-Vitamine können sogar geschädigte Nerven erneuern. Hier kann man also schon deutlich erkennen, dass ohne die richtigen Lebensmittel das Gehirn nicht optimal arbeiten kann und mit dem Darm gut zusammenspielen muss. Ein gesundes Mikrobiom – das Ökosystem aus etwa 100 Billionen Bakterien im Darm – ist deshalb Pflicht. Gibt es im Verdauungstrakt hingegen kaum Bakterien, leidet auch das Nervensystem darunter. Forscher haben sogar herausgefunden, dass bei Menschen mit Morbus Parkinson, multipler Sklerose oder Alzheimer ein verarmtes Mikrobiom der Auslöser der Erkrankung sein kann. Welche Lebensmittel sollte man also meiden, um Krankheiten keine Chance zu geben?