LH-Kaiser auf oe24.TV

Aus für die 3-G-Regel

Ab Juli werden Maßnahmen gelockert. Landes-Chef Kaiser sieht mehr Spielraum und denkt im oe24.TV-Interview ein Auflassen der 3-G-Regel an.
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Der Politiker will fixe EU-Regeln, dafür aber keine regionalen Zusatz-Maßnahmen.

Lockerungen

Die Diskussion um raschere Rücknahmen der Maßnahmen nimmt Fahrt auf. Virologe Norbert Nowotny meint etwa, die Maskenpflicht könnte im Juli fallen. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) denkt im oe24.TV-Interview ein Auflassen der 3-G-Regel an. Der Hintergrund: In Kärnten liegt kein aktiv Erkrankter mehr im Spital und bundesweit sinken die Zahlen rapide.

oe24.TV: Noch gibt es viele Maßnahmen in Österreich, die mit 1. Juli fallen werden – brauchen wir die 3-G-Regel da überhaupt noch?

Peter Kaiser: Ich sehe für uns den 1. Juli als Zäsur. Danach sollten wir nur mehr einzelne Bereiche andenken, in denen besondere Maßnahmen notwendig sind. Für die 3-G-Regel wird ganz entscheidend sein, wie der Grüne Pass in der EU – und damit der gesamte Urlaubstourismus – geregelt wird. Ich plädiere dafür, das wir es EU-weit einheitlich haben.

oe24.TV: Sie sind also für ein einheitliches Vorgehen beim Grünen Pass, dafür soll es keine zusätzlichen 3-G-Regeln in den Ländern geben?

Kaiser: Wenn wir uns EU-weit verständigen können, dann denke ich, könnte man diesen Schritt wagen. Entscheidend sind letztendlich die Parameter, die wir heranziehen: 7-Tage-Inzidenz, Intensivauslastung und vor allem die Impfrate.

© TZOe Raunig