Durchbruch bei Corona-Impfstoff

BioNTech: Österreicher war Mitbegründer des Herstellers

09.11.2020

Deutsches Pharmaunternehmen BioNTech prescht bei Covid-Impfstoff vor.

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© AFP/APA/Fotomontage
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Frankfurt. Geht alles nach Plan – und so sieht es aus –, könnte noch dieses Jahr der erste Covid-Impfstoff auf den Markt kommen.

Vielversprechend. Das von dem deutschen Pharmaunternehmen BioNTech und dem Branchenriesen Pfizer entwickelte Vakzin ist das erste, bei dem Ergebnisse aus einer für eine ­Zulassung entscheidenden Studienphase vorliegen. BioNTech teilte am Montag mit, dass der Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz biete. Schwere Nebenwirkungen seien nicht registriert worden. Kommende Woche soll die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragt werden.

Zwei Impfungen. Der Impfstoff wurde seit Jänner entwickelt. Inzwischen haben mehr als 43.500 Menschen mindestens eine der beiden Impfungen bekommen, die im Abstand von drei Wochen verabreicht werden.

Ein Impfschutz wird nach Angaben der Hersteller eine Woche nach der zweiten Injektion erreicht. Noch heuer sollen 50 Mil­lionen Dosen ausgeliefert werden und 2021 dann 1,3 Milliarden.

Mitgründer von BioNTech ist Prof. Christoph Huber  (76) aus Wien. Der Wissenschafter sitzt nach wie vor im Aufsichtsrat.
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