ÖVP stabil, SPÖ legt zu

Corona-Chaos: Grüne abgestraft

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Masken-Chaos trifft vor allem Grüne. Doch auch Kurz bleibt nicht ungeschoren.
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Wien. Wenn in einer Koalition etwas schiefläuft – das wissen ältere ÖVP-Politiker aus eigener Erfahrung gut –, dann schadet das immer dem kleineren Koalitionspartner. Das gilt auch für Türkis-Grün und das Masken- und Quarantäne-Chaos, wie die ÖSTERREICH-Umfrage zeigt (1.000 Interviews vom 14. bis 16. 9., max. Schwankung 3,2 %).

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Sonntagsfrage. Wäre heute eine Nationalratswahl, die Grünen wären nur noch bei 10 %. Sie verlieren einen Prozentpunkt; das Maskenchaos fällt ihnen voll auf den Kopf. Sie stellen mit Wolfgang Mückstein auch den verantwortlichen Minister. Dass der mit seiner Forderung nach klareren Regeln bei der ÖVP abgeblitzt ist, nützt ihm wenig. Und der ÖVP schadet es nicht wahnsinnig: Sie bleibt stabil bei 35 %, auch wenn die Umfragewerte von Kanzler Sebastian Kurz selbst etwas nachlassen.

SPÖ legt zu. Profitieren kann die SPÖ von Pamela Rendi-Wagner – der FPÖ nützt der rabiate Anti-Corona-Kurs nichts, im Gegenteil. Parteichef Herbert Kickl rutscht im Politbarometer weiter ab.
Doch zurück zur Regierung: Ihre Corona-Politik ist eindeutig schuld an der sinkenden Zustimmung:

Corona-Regeln: Nur 32 % bezeichnen sie als richtig.

Schulen: 61 % sagen, die Schulen sind heuer auf die Pandemie wieder nicht ausreichend vorbereitet.

Ungeimpfte. Gleich 61 % hätten gerne strengere Regeln für Ungeimpfte.

Masken: 51 % wollen eine einfachere Regelung.