Inzidenz über 300

Corona-Hotspots: Diesen Bezirken droht jetzt die Abriegelung

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Hier sind die Corona-Zahlen in Österreich derzeit am höchsten.
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Ab heute, Montag, braucht man einen negativen Corona-Test, wenn man den Bezirk Braunau in Oberösterreich verlassen will. Ein Antigen-Test darf nicht älter als zwei Tage, ein PCR-Test nicht älter als 72 Stunden sein. Die Polizei wird - unterstützt vom Bundesheer - mobile Schwerpunktkontrollen durchführen. Die Maßnahmen gelten vorerst bis 11. April, danach soll die Lage erneut bewertet werden.

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Bezirk war in der Vorwoche mehrere Tage lang über der 400er-Marke gelegen. Am Osterwochenende sank sie geringfügig darunter, dennoch hat sich das Land vorbeugend zu dem Schritt entschlossen. Ausnahmen gibt es für Schüler, einzelne Berufsgruppen, bei Behörden- und Gerichtsterminen und bei der Durchreise ohne Zwischenstopp. Wer in den Bezirk einpendelt, muss bei der Ausreise aber ein gültiges negatives Attest vorweisen können. Im Gegenzug zu den Kontrollen werden die Testmöglichkeiten im Bezirk aufgestockt.

Das sind die Corona-Hotspots

Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen Melk 534 Scheibbs 531 Amstetten 417 Oberwart 410 Braunau 377 Lienz 357 Murau 345 Wiener Neustadt 345 Wien 340 Wiener Neustadt (Land) 340

Auch anderen Bezirken könnte eine Ausreisetestpflicht bevorstehen. Corona-Hotspots sind derzeit die niederösterreichischen Bezirke Melk, Scheibbs und Amstetten, die ebenso wie Oberwart im Burgenland eine 7-Tages-Inzidenz von über 400 aufweisen.

Aber auch in Osttirol, Murau oder sogar in Wien nähert sich die 7-Tages-Inzidenz der 400er-Marke.