So stark steigen die Zahlen
Der geheime Corona-Bericht
Bis 25. 8. dürften in mehreren Bundesländern Intensivzahlen gefährlich steigen.
Wien. Die vierte Welle ist in Österreich längst gestartet. Gestern wurden erstmals seit Mai wieder 1.221 Corona-Fälle offiziell gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Darauf deutet der brandaktuelle Prognosebericht der Gesundheit Österreich und Med Uni Wien hin, der als Bewertungsgrundlage für die heutige Ampelkommission gilt.
Der Bericht liegt ÖSTERREICH vor.
- Bis zum 25. August dürften die Neuinfektionen demnach auf 1.400 Fälle und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 96 steigen.
- In Wien steigt die Sieben-Tage-Inzidenz am stärksten: von 94 auf 129.
- Auch Salzburg (124) und Vorarlberg (119) werden kommende Woche bei der Inzidenz über 100 liegen.
- Zudem wird auch ein starker Anstieg von Covid-Patienten auf Normal- und Intensivstationen prognostiziert. Die Normalstationen sollen von derzeit 214 auf 404 am 1. September ansteigen. Die Intensivbettenbelegung dürfte von 93 auf 151 ansteigen.
Rote Linie bei 33 Prozent Auslastung
1. Bundesländer erreichen rote Intensiv-Grenze:
- Aber: Tirol hat diese Grenze bereits am 17. August erreicht. Tendenz: stark steigend.
- Salzburg könnte laut Prognosen bereits am 26. August eine Auslastung von 38 Prozent erreichen.
- Die Steiermark könnte die rote Linie am 29. August mit 34 % überspringen.
- Vorarlberg dürfte am selben Tag 33 % erreichen.
- Kärnten soll am 29. August mit 31 % nur noch knapp drunter liegen.
In diesen Ländern dürfte die Dunkelziffer dementsprechend hoch sein. Sie testen auch wenig PCR.
Ebenso das Burgenland, das auch auf 17 % käme.
Die geringste Auslastung wird für Wien (12 %) und Niederösterreich (11 %) prognostiziert.