Die Wiener City und St. Pölten verwaist

So leer war der 1. Lockdown-Tag

© oe24
Für 3,9 Millionen Menschen im Osten begann gestern der Lockdown. Der Report.
Zur Vollversion des Artikels

Wien, NÖ und das Burgenland sind zugesperrt. Bis zum 11. April. Die Ostregion feiert ­Ostern im Voll-Lockdown. Gesundheitsminister Anschober nannte die Radikal-Maßnahme „den allerletzten Zeitpunkt für eine Notbremsung“, Kanzler Kurz bezeichnet die harte Entscheidung als „richtig und wichtig“. Das zeigte auch ein ÖSTERREICH-Lokalaugenschein am Gründonnerstag:

Schauplatz Wien-Donaukanal

Die Tage zuvor war die Meile am Wasser noch voll mit Menschen. Dicht an dicht genoss man das Sommerfeeling bei über 20 Grad. Menschentrauben. Feierlaune, Alkohol aus dem Supermarkt. Gestern alles gähnend leer. Auch gilt am Kanal Maskenpflicht. Die wenigen, die wir treffen, halten sich nicht daran.

© Harald Artner / TZÖ
© Harald Artner / TZÖ

Wien-Innenstadt

Alle Geschäfte zu, kaum Betrieb bei den Take-away-Hotspots. Leer gefegt die Kärntner Straße, ebenso der Kohlmarkt. Einige ­wenige Spaziergänger am Graben und auch am Stephansplatz.

© Harald Artner / TZÖ

St. Pölten

Kaum etwas los ist auch in der Innenstadt von St. Pölten in Niederösterreich. Nur vereinzelt nutzen Menschen das schöne Wetter für einen Bummel. Die meisten tun das diszipliniert mit Maske und Abstand. Die Polizei ist durchaus präsent.

© APA

Auch in Eisenstadt

Nicht, dass die Hauptstadt des Burgenlands ansonsten eine quirlige Metropole wäre, aber der Lockdown hat die Plätze und Straßen Eisenstadt gespenstisch leer gefegt.

© APA