Reinigung, Tragezeit und
Was Sie über die FFP2-Masken wissen müssen
1. Was sind FFP2-Masken und wie wirken sie?
FFP2-Masken filtern eingeatmete und ausgeatmete Luft. Somit schützen sie den Träger und die Menschen in der Umgebung. Sie werden hauptsächlich im Gesundheitswesen und in Bereichen mit hohem Infektionsrisiko eingesetzt. FFP2-Masken sind normalerweise Einwegprodukte, es gibt aber auch Varianten, die man wiederverwenden kann. Diese sind mit einem "R" für reusable gekennzeichnet.
2. Wo muss ich die Maske tragen?
In Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln sind die FFP2-Masken verpflichtend. Kinder sind von der Pflicht ausgenommen, das könnte sich aber noch ändern. Wenn körpernahe Dienstleister wie Friseure oder Tätowierer wieder öffnen dürfen, müssen die Angestellten eine FFP2-Maske tragen. Die Maske ist ebenfalls Pflicht bei zukünftige Sport- und Kunstveranstaltungen.
3. Auf was muss ich beim Tragen der Maske achten?
FFP2-Masken müssen eng anliegen und dürfen nicht nass werden. Nase und Mund sollten vollständig bedeckt sein. Zudem dürfen sie so wenig wie möglich berührt werden. Wie bei allen Masken sollte man sie möglichst nur an den Bändern anfassen. Wer einen Bart hat, sollte eine Rasur in Betracht ziehen. Die FFP2-Maske nützt nämlich nur wenig, wenn sie nicht eng anliegt. Schnurrbärte und nicht zu lange Koteletten sind laut der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC aber okay.
4. Wie lange darf ich die Maske tragen?
FFP2-Masken sind zwar eigentlich als Einwegprodukt gedacht, aber sie können trotzdem drei bis vier Tage lang verwendet werden. Es ist nur wichtig, die Masken gut trocknen zu lassen. Der Schutz lässt nämlich nicht nach, die Masken werden nur schmutzig und unappetitlich. Um die Maske schnell wiederverwendbar zu machen, kann man sie laut FH Münster auch für eine Stunde bei 80 bis 90 Grad im Backofen lassen.
5. Was kosten die FFP2-Masken und wo kann ich welche kaufen?
FFP2-Masken gibt es jetzt bereits in den Apotheken zu kaufen. Die großen Handelsketten sollen sie ebenfalls bald im Angebot haben und zum Selbstkostenpreis verkaufen. Der Preis bei den Händlern ist noch nicht festgelegt, wird aber bereits verhandelt. Laut Bundesregierung sollen Einkommensschwache die neuen Masken gratis erhalten. Ab wann man als "einkommensschwach" gilt, wird noch bekanntgegeben.