Der Impf-Atlas für Österreich

Welches Bundesland wie schnell impft

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Warum die Bundesländer unterschiedlich geimpft haben. Und wo es Probleme gibt.
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Wien. Jeder vierte Tiroler (24,6 %) hat bisher zumindest eine Erstimpfung erhalten. Damit liegt Tirol auf Platz 1 beim Impftempo in Österreich. Allerdings hat das Bundesland von der EU und Pfizer-Biontech zusätzlich 100.000 Impfdosen erhalten, um den Bezirk Schwaz zu immunisieren. Tirol ist damit mit dem Rest Österreichs kaum vergleichbar. Ohne Extradosen liegt Vorarlberg mit 23,2 Prozent bei den Erststichen und 8,5 Prozent Vollimmunisierten fast gleichauf mit Tirol. Die Vorarlberger setzten vor ­allem auf Impfzentren. Auf Platz 3 liegt das Burgenland mit 23,1 Prozent Erststichen und 8,4 Prozent fertig Geimpften.
Die geringste Quote an Erststichen hat Salzburg mit nur 16,3 Prozent. Bei den Vollimmunisierten sind es in Salzburg immerhin acht Prozent. Während die Steier­mark etwa 17,6 Prozent ein Mal geimpft, dafür aber mit 5,9 Prozent die wenigsten Vollimmunisierten hat.

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„Fremdimpfung“. Wien liegt mit 17,3 Prozent Erststichen und 6,8 Prozent zweifach Geimpften jeweils auf dem vorletzten Platz. Aber in Wien wurden 16 Prozent Impfungen an Personen aus anderen Bundesländern – etwa Ärzte, Pfleger, Lehrer, Kindergärtner mit Berufsstandort Wien – durchgeführt. Diese Impfungen erscheinen aufgrund des E-Impfpasses in den jeweiligen Hauptwohnsitzen der Immunisierten auf. Österreichweit sind jedenfalls 20 Prozent ein Mal, acht Prozent zwei Mal geimpft worden. In Israel erreichte man ein Crashen der Neuinfektionen ab 40 Prozent Vollimmunisierten.