Coronavirus-Pandemie
Wie sie die FFP2-Maske richtig verwenden
Wien. Aus für Stoffmasken in modischen Designs. Ab Montag gilt die FFP2-Maske als verpflichtend in vielen Situationen.
FFP – steht für „Face Filtering Piece“ – der Schutzkategorie 2 müssen 94 Prozent der Partikel aus der Luft filtern. Im Gegensatz zum normalen Mund-Nasen-Schutz schützen sie nicht nur das Umfeld, sondern auch den Träger. Das Material (meist ein Vlies) schließt am Rand mit der Haut ab, somit können auch von der Seite keine Partikel eindringen. Experten raten Männern zu einer gründlichen Rasur, denn sonst kann die Maske nicht richtig abdichten.
Nur Masken ohne Ventil sind erlaubt
Trocken. Wichtig: Die Maske soll maximal drei Stunden getragen werden. Spätestens dann ist sie durchfeuchtet, der Schutz ist weg. Will man sie wiederverwenden, kann man die Maske trocknen. Dafür muss sie aber bei Zimmertemperatur mindestens sieben Tage lang aufgehängt werden.
Achtung: FFP2-Masken mit Ventil sind wohl angenehmer zu tragen – das Ausatmen fällt dem Träger leichter –, sie sind aber tabu, denn sie schützen die Umwelt nicht.
Wo Sie die Maske tragen müssen
- Geschäfte. Ab Montag muss die FFP2-Maske in allen Geschäften getragen werden. Kinder unter 6 sind ausgenommen.
- Öffis. Ebenso in allen öffentlichen Verkehrsmitteln sind alle anderen Maskentypen verboten.
- ÖBB. Die Pflicht gilt auch in Zügen und Bussen der ÖBB. Sonst drohen Strafen bis zu 40 Euro.
- Flugzeug. Die AUA zieht bei der Verschärfung der Maskenpflicht mit. Ausnahmen: Schwangere und 6- bis 14-Jährige können mit normalem Mund-Nasen-Schutz reisen.