Intensivstationen füllen sich noch

Zahlen sinken, aber Spitäler voll

Wien, Burgenland, Niederösterreich und Steiermark aber deutlich unter Inzidenz 1.000.
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Wien. Die Sieben-Tage-­Inzidenz in Österreich lag gestern erstmals wieder unter 1.000. Der Peak, der Höhepunkt der bisherigen Delta-Welle, dürfte außer in Kärnten und Vorarlberg bereits erreicht worden sein.

  • Top. In Wien lag die Sieben-Tage-Inzidenz gestern bei knapp 500. Auch die Steiermark, das Burgenland und Niederösterreich liegen weit unter 1.000
  • Flop. Salzburg und Oberösterreich haben zwar immer noch viel zu hohe Infektionszahlen, aber diese sinken. In Kärnten und Vorarlberg steigen die Zahlen hingegen.

Spitäler. Entwarnung kann man leider aber trotzdem nirgendwo geben, da die Hospitalisierungen weiter ansteigen.

Über 600 Covid-Patienten auf Intensivstationen

Trend. Gestern mussten 619 Covid-Patienten auf den Intensivstationen betreut werden. Zudem gab es alleine gestern über 100 neue Hospitalisierungen aufgrund einer Corona-­Erkrankung. Ein Trend, der leider noch mindestens zwei Wochen andauern werde.

Überlastung. Vor allem für Oberösterreich und Salzburg, die bereits an ihrer Kapazitätsgrenze sind, bleibt es damit extrem heikel. Auch in Niederösterreich bleibt die Spitalslage kritisch. Eine Überlastung des Systems wird auch Kärnten und Vorarlberg vorausgesagt.

Um die Situation mittelfristig in den Spitälern halbwegs stabil zu halten, müsste die Sieben-Tage-­Inzidenz in Österreich auf unter 500 sinken, meinen Experten.

Ungeimpfte. Ein positives Zeichen könne aber konstatiert werden: Die Drittimpfungen – derzeit sind rund 20 % der Bevölkerung drei Mal geimpft – würden dazu beitragen, dass die ­Inzidenzen sinken.
Zudem müssten weniger Menschen mit Durchbruchs­infektionen in Spitäler. Ganz anders schaut das Bild für Ungeimpfte aus. Rund 80 % in den Intensivstationen sind nicht geimpft.