Grünes Licht für Fusion

"3" darf Tele2 übernehmen

© Hutchison Drei Austria
Bundeswettbewerbsbehörde nach Prüfung ohne wettbewerbsrechtliche Bedenken.
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Fusion von "3" und Tele2

Gegenspieler zu A1

"3" positioniert sich mit dem Zukauf in Höhe von 95 Mio. Euro als Komplett-und Geschäftskundenanbieter gegen den teilstaatlichen Marktführer A1 Telekom Austria. "3" gehört dem chinesischen Mischkonzern Hutchison und rittert gemeinsam mit T-Mobile Austria um den zweiten Platz am heimischen Mobilfunkmarkt. Die schwedische börsenotierte Tele2 hat sich auf Geschäftskunden spezialisiert, sie soll rund ein Drittel der heimischen Top-Unternehmen als Festnetz-Kunden haben.

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4 Millionen Kunden

"Durch den Zusammenschluss entsteht der größte alternative Telekom-Betreiber Österreichs mit rund 4 Millionen Mobilfunk-, Festnetz- und Internet-Anschlüssen und künftig knapp 1 Mrd. Euro Umsatz", hieß es von "3"-Chef Jan Trionow (Bild) in einer Aussendung, als der Kauf am 28. Juli bekanntgegeben worden war. Zur künftigen Stoßrichtung des nunmehr integrierten Festnetz- und Mobilfunkanbieters "3" meinte Trionow: "Mit Tele2 stärkt '3' seine Aktivitäten als IT-Dienstleister für Unternehmen durch Angebote für Netzwerkmanagement, Housing- und Hosting-Leistungen sowie Sicherheits-Lösungen. (...) Der Anteil der Geschäftskundenumsätze am Gesamtumsatz von Drei steigt durch die Tele2-Übernahme von 12 auf 22 Prozent. Mittelfristig will das Unternehmen mehr als ein Viertel der Umsätze im Business-Segment erzielen."

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