Top-Rechner

Das ist der schnellste Computer Österreichs

© TU Wien/Matthias Heisler
Supercomputer mit 32.000 Prozessorkernen setzt auf neuartige Kühlung.
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Österreichs Wissenschaft hat einen neuen Supercomputer. Dieser scheint zwar in der vor wenigen Tagen veröffentlichten Liste der 500 schnellsten Supercomputer der Welt noch nicht auf, seine Dimensionen und Rechneleistung können sich aber dennoch sehen lassen: Aus über 32.000 einzelnen Prozessorkernen besteht der VSC3-Cluster (Vienna Scientific Cluster), der nun im Science Center der TU Wien in Betrieb genommen wird. Mit ungefähr 600 Billionen Rechenschritten pro Sekunde (600 Teraflops) ist die dritte Ausbaustufe des Supercomputers der mit Abstand schnellste Forschungs-Hochleistungsrechner Österreichs. Insgesamt sind acht heimische Universitäten an dem Projekt beteiligt. Wissenschaftliche Berechnungen aus vielen unterschiedlichen Forschungsgebieten, von Meteorologie bis zur Teilchenphysik, werden durch den neuen VSC3 möglich. Bei der Planung des Supercomputers wurde besonders auf Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz geachtet. Aus diesem Grund kommt auch eine ganz neue Methode der Öl-Kühlung zum Einsatz. Am 4. Juli 2014 wurde der VSC3 in Anwesenheit des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Reinhold Mitterlehner feierlich eröffnet:

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